Angehörige zu Hause pflegen – es gibt viel zu beachten

Für viele Kinder kommt irgendwann der schwere Moment, in dem man sich entscheiden muss, ob die kranken Eltern zu Hause gepflegt werden können, oder ob doch ein Pflegeheim die bessere Wahl ist. Diese Entscheidung fällt oft mehr als schwer und selbst wenn man sich bereit erklären würde, die Pflege selbst zu übernehmen, müssen viele weitere Faktoren zusammentreffen, damit dies auch wirklich realisierbar ist. Wie ist die Pflege zeitlich mit dem eigenen Job und vielleicht auch vorhandenen eigenen Kindern vereinbar? Wer zahlt die Pflege, insbesondere wenn dafür beruflich kürzer getreten werden muss? Welche Pflegestufen gibt es und wie erfolgt die Einstufung?

Für viele ist das Thema Pflege ein völlig neues Gebiet und es ist selbstverständlich, dass diesbezüglich erst einmal viele Fragen aufkommen. Da ist es wichtig, sich bereits im Vorfeld mit Informationen zu versorgen. Das Internet, Krankenkassen und auch Pflegedienste halten vielfältige Informationen zu den Themen Pflegezusatzversicherung und Pflege zu Hause bereit, so etwa hier.

Hilfreich kann es jedoch auch insbesondere sein, sich Erfahrungsberichte durchzulesen, von Menschen, die in der gleichen Situation sind.

Ob nun Eltern oder andere Familienmitglieder; tritt die Pflegebedürftigkeit ein, wirkt sich dies auf die ganze Familie aus. Pflegebedürftig sind dabei Personen, die bei den Verrichtungen des alltäglichen Lebens auf Hilfe angewiesen sind und sich nicht mehr im vollen Rahmen alleine versorgen können. Die Pflegebedürftigkeit muss dabei aber bereits seit mindestens sechs Monaten bestehen, um berechtigt zu sein, Geld von der Krankenkasse zu erhalten.

Es gibt somit viel zu beachten, wenn es um das, meist dringend benötigte, Pflegegeld geht. Sich intensiv darüber zu informieren ist daher das A und O um entsprechende Leistungen zu erhalten.

Image: BilderBox – Erwin Wodicka

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