Barcelona 1992 mit wiedervereintem Deutschland

Rio de Janeiro – Zum ersten Mal seit langer Zeit bleiben die XXV. Olympischen Spiele im spanischen Barcelona von Boykotten verschont. Alle 169 dem IOC angeschlossenen NOKs treten im Sommer 1992 an.

Erfolgreichster Olympionike ist der weißrussische Turner Witali Scherbo mit sechs Mal Gold. Das nunmehr vereinigte Deutschland muss seine Hoffnung auf einen Medaillensegen allerdings begraben. Mit 82 werden die 142 Medaillen, die die «doppelten Deutschen» vier Jahre zuvor in Seoul gewannen, fast halbiert. Stars der Leichtathletik sind die US-Athleten mit insgesamt 12 Gold-, 8 Silber-, und 9 Bronze-Medaillen, gefolgt von der vereinigten Mannschaft der einstigen Sowjetrepubliken und dem wiedervereinten Deutschland.

In Barcelona feiern Badminton, Frauen-Judo und Männer-Baseball Premieren. Das «Dream Team» mit Basketball-Profis wie Magic Johnson, Michael Jordan und Larry Bird holt Gold. Spaniens Steuermann im Achter, der elfjährige Carlos Front, ist jüngster Olympia-Teilnehmer seit 1900.

Fotocredits: Carsten Rehder
(dpa)

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