Blame – Understated sophistication with a twist

Hinter dem Modelabel Blame stehen Sonja Hodzode und Sarah Büren – zwei junge Modedesignerinnen, die sich im Studium kennen gelernt haben. Letztes Jahr gründeten sie ihr eigenes Label und konnten sich bisher vor positiver Resonanz kaum retten.

Blame steht für Perfektion, die etwas ausgefallener daherkommt. Die sehr klassischen Stücke sind tragbar, dezent, elegant und einzigartig. Es handelt sich hierbei nicht um gewöhnliche Basics sondern um Lieblingsstücke, die sicher nicht langweilig sind. Eine absolute Empfehlung für jede Frau, die eher auf den eigenen Stil setzt, als einem Trend hinterherzulaufen. Dabei geben die beiden Designerinnen zu, dass sie persönlich auch eher klassische Mode favorisieren, was sich selbstverständlich in ihrem Stil widerspiegelt. Ihnen sei es wichtig „tragbare Mode zu machen, keine Kunst.“

Blame repräsentiert einen Stil, keinen Trend

Die Debatte ob Mode Kunst oder Konsum darstellt ist alt und wurde häufig genug geführt. Diese Frage ist bei Blame auch eher zweitrangig, denn sobald man die Stücke sieht, wird schnell klar, dass es sich hier um qualitativ hochwertige Arbeit handelt. Sofort kann man ein ganz bestimmtes Lebensgefühl mit den Stücken verbinden. Man könnte nun von einem „neuen, typisch Berliner Modelabel“ sprechen, doch wenn man genauer hinsieht, merkt man schnell, dass es mit Blame etwas anders ist. Wo andere verzweifelt irgendwelchen Trends hinterherhetzten, gehen die beiden Frauen ganz entspannt mit ihrem persönlichen Stil um und erwarten dies auch von ihren Kundinnen. Stil ist etwas, was man hat, während man Trends sehr einfach kaufen kann.

Blame: Erwachsen und professionell

Blame wirkt erwachsener, bodenständiger und erfahrener als andere junge Labels. Ist dies ein Zeichen dafür, dass die Professionalität nun auch in der Berliner Modeszene Einzug hält? Ob dies gut oder schlecht ist, das sei mal dahingestellt. Sicher ist jedoch, dass man der Mode die Erfahrung, welche die Frauen bei verschiedensten namhaften Designern machen durften, ansieht. Hodzode und Büren arbeiteten nämlich schon für Größen wie Marc Jacobs, Hugo Boss, Preen und Michalsky.

Die kommende Kollektion für den Fühling/Sommer 2012 zeichnet sich aus durch Pastelltöne und leichte Farben – letztere werden auch schon mal mit einem kräftigen Blau oder Orange kombiniert. Ein Eye-Catcher ist der Blazer in einem leichten Türkis oder kräftigeren Orange, der sehr klassisch und zeitlos ist und großartig kombiniert werden kann. Typisch für Blame sind wohl die abnehmbaren, bestickten Kragen, die mit einem leichten Shirt oder zu einer Bluse getragen werden. Ganz für den kommenden Frühling gewappnet, präsentieren die Designerinnen ebenso Stücke, die mit einem Blumen-Muster verziert wurden. Kitschig könnte man meinen, doch nicht bei diesem Label. Die hochwertigen Stoffe und Schnitte machen die Designs zu erwachsenen, reifen Stücken. Ein Hauch von 30er Jahre wird der Kollektion durch typische Marlenehosen, Blazer und Kragenblusen verliehen. Der klassische Stil der Designerinnen ist unverkennbar.

Qualität statt Show-Effekte

Im Rahmen der Mercedes Benz Fashion Week Berlin präsentierten die Designerinnen ihre Mode auf der Premium. Nach nur einem Jahr überzeugen sie lieber durch Qualität und hochwertige Arbeit, als durch aufwendige Shows und Effekte. Insgesamt macht das Label einen sehr akkuraten, jedoch gleichzeitig entspannten Eindruck. Es scheint ganz, als wüssten die beiden Frauen, was sie zu tun haben. Feminin und selbstbewusst – das Lebensgefühl hinter Blame ist unverkennbar und macht die Marke zu etwas Besonderem. Hier geht es nicht um Trends und ein Image, welches um jeden Preis aufrecht erhalten werden muss, sondern um qualitativ hochwertige Stücke für selbstsichere Frauen.

Weitere Infos zur aktuellen Kollektion gibt’s auf der Homepage der jungen Designerinnen.

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