Boy meets Girl

„Ich mag es wenn Frauen knabenhaft sind, zugleich aber feminin.“ – Mit diesem Statement erklärte Modeschöpfer Karl Lagerfeld, was hinter der Chanel-Kollektion, die im Grand Palais in Paris präsentiert wurde, steckt.



Die Models stolzierten in androgyner Art und Weise über den Laufsteg, der durch eine düster anmutende Kulisse geziert wurde. Super enge Jeanshosen, dazu flache Schnürstiefeletten und ein locker sitzendes Herrenhemd – Allein  diese Kleidungsstücke zeigen, dass der Garçonne-Look 2011 das komplette Gegenteil zu den noch so romantischen Lagerfeld-Designs des Frühjahrs sind.

Diesem Ruf folgten auch andere Designer, die sich an den „Boy meets Girl“-Look heran wagten. So zum Beispiel das  italienisches Modeunternehmen Dolce & Gabbana, das ihre Kollektion unter das Motto „Maskulin – Feminin“ stellte. Hier wurden weibliche Schlauchkleider mit maskulinen Smoking-Nuancen gepaart, die den Boy/Girl-Charakter perfekt machen.
Auch Paul Smith hat Gefallen an dieser Moderichtung gefunden und lies zweigeschlechtliche Elemente mit einfließen.

Um den „Boy meets Girl“-Trend alltagstauglich zu gestalten wird einfach eine schwarze Flanellhose zu herrenhaften Schnürschuhen kombiniert und mittels einer verspielten Seidenbluse ein Hauch Weiblichkeit gesetzt.
Man sollte lediglich darauf achten, dass der Look nicht zu streng wird, sondern locker-lässig bleibt.

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