Breitenreiter nach Kritik wieder moderat

Dortmund – Hannovers Trainer André Breitenreiter hat nach seiner Kritik an Clubchef Martin Kind und Manager Horst Heldt auf weitere verbale Äußerungen gegen die Vereinsbosse verzichtet.

«Es war eine einmalige Enttäuschung. Ich habe meinen Gefühlen freien Lauf gelassen», sagte Breitenreiter unmittelbar von dem Anpfiff der Partie der Niedersachsen beim Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund bei Sky.

Am Donnerstag hatte der Coach moniert, dass das 96-Führungsduo nicht offen mit ihm über seine Situation gesprochen hatte. Eine Ablösung Breitenreiters bei weiteren Niederlagen gilt als wahrscheinlich.

Die Politik von Kind und Heldt habe auch Einfluss auf die Leistung der Mannschaft, hatte Breitenreiter angemerkt. Nun wolle er sich aber nur auf die Partie gegen den BVB konzentrieren, sagte der Coach des Tabellenvorletzten. Er hoffe auf «Leichtigkeit, Gelassenheit und vielleicht auch eine Wagenburg-Mentalität» bei seinen Akteuren.

«Die Jungs haben konzentriert trainiert, und das ist das, was ich beeinflussen kann», sagte Breitenreiter. Er sei sich darüber im Klaren, dass bei elf Punkten nach 18 Spielen in Hannover der Trainer «normalerweise schon entlassen» wäre.

Fotocredits: Guido Kirchner
(dpa)

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