Bremen-Coach Kohfeldt: Werder braucht keine Veränderung

Algorfa – Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist Werder Bremen muss nach Ansicht von Trainer Florian Kohfeldt seinen Kader in der Winterpause nicht verändern.

«Wir sind mit der Anzahl der Spieler hochzufrieden. Dementsprechend wollen wir grundsätzlich niemanden abgeben», sagte Kohfeldt dem «Kicker». Sollte es im Winter dennoch einen Abgang geben, «müssen wir natürlich darüber reden, was wir dann machen». Verstärkungen fordert der Coach des Tabellen-16. derzeit zumindest öffentlich nicht. Offensiv-Stammspieler Fin Bartels fällt wegen eines Achillessehnenrisses wohl noch bis zum Saisonende aus.

In der Rückrunde soll Bremens Nachwuchsspieler Ole Käuper fest zum Bundesliga-Kader gehören. «In bestimmten Spielen oder Spielphasen kann er uns stärker machen», sagte Kohfeldt über den 20 Jahre alten Mittelfeldmann. Ob der 19 Jahre alte Stürmer Johannes Eggestein nach der Winterpause regelmäßig bei Werders erster Mannschaft dabei sein werde, sei noch unklar. Es ergebe nur Sinn, wenn er regelmäßige Einsatzchancen bekommen könne. «Ansonsten ist Spielpraxis bei der U 23 die besser Variante», sagte Kohfeldt.

Am Dienstag begann Werder im spanischen Algorfa sein Trainingslager ohne Neuzugänge. Abwehrspieler Lamine Sané fehlte. Er habe aus privaten Gründen den Flieger nach Spanien verpasst und werde im Laufe des Tages nachkommen, hieß es von Werder. Wegen der kurzen Winterpause durften die Profis individuell anreisen.

Fotocredits: Carmen Jaspersen
(dpa)

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