Bremens Delaney fordert Signale

Bremen – Thomas Delaney von Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat eine härtere Gangart des abstiegsbedrohten Clubs angekündigt.

Beim 1:0-Sieg des Bundesliga-Vorletzten gegen 1899 Hoffenheim im DFB-Pokal kam es zu Rudelbildungen, an denen vor allem der Däne beteiligt war. «Wir dürfen nicht diese netten Jungs sein. Wir müssen uns wehren», sagte Delaney. «In Kopenhagen war das eine Taktik von uns, so Stimmung zu machen. Ich habe sofort danach zu Robert Bauer gesagt: Das ist es, was wir brauchen. Ich liebe das. Wir wollen aber kein fieses Team sein.»

Dazu verteidigte Delaney die Spielweise der Hanseaten. Mit zwei Viererketten agierte Werder gegen Europa-League-Teilnehmer Hoffenheim extrem defensiv. «Hoffenheim ist eine der spielstärksten Mannschaften der Liga. Gegen die Top-Teams kann man das so machen», erklärte Delaney. Gegen den FC Augsburg am Sonntag (15.30 Uhr) in der Bundesliga erwartet der Mittelfeldspieler allerdings eine offensivere Ausrichtung. «Es würde mich wundern, wenn dieselben elf Spieler auf dem Platz stehen würden», sagte Delaney.

Fotocredits: Carmen Jaspersen
(dpa)

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