Darmstadt-Präsident dementiert Kontakt zu anderen Vereinen

Darmstadt – Präsident Rüdiger Fritsch vom Bundesliga-Absteiger SV Darmstadt 98 hat einen Bericht über einen möglichen Wechsel zu 1899 Hoffenheim dementiert. «Es gab mit keinem Verein Kontakt oder Gespräche», sagte Fritsch der Deutschen Presse-Agentur.

Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet, dass Hoffenheim und andere Bundesligisten den 55 Jahre alten Wirtschaftsanwalt umwürben. In Hoffenheim solle er im Falle eines Wechsel die Geschäftsführung verstärken. Hoffenheim habe das Interesse dementiert. Nach Zeitungsangaben ist jedoch ein «absolutes Stillschweigeabkommen» zwischen beide Seiten vereinbart worden. Fritschs Verbleib in Darmstadt hänge letztlich vor allem davon ab, ob die «Lilien» ein neues Stadion bekämen, schrieb die «Bild».

Fritsch erklärte, dass – losgelöst von seiner Person – die gesamten Darmstädter Fußballperspektiven davon abhingen, ob der Verein eine neue Arena bekomme. Ohne ein neues Stadion sei Profifußball in der südhessischen Stadt auf Dauer nicht möglich.

Die Deutsche Fußball-Liga hatte dem Verein zur Auflage gemacht, entweder umgehend die marode Gegengerade komplett zu überdachen oder einen belastbaren Masterplan für eine neue Spielstätte vorzulegen. Andernfalls dürfe der Verein von Februar 2018 an nicht mehr am bisherigen Standort Böllenfalltor spielen.

Fotocredits: Thomas Frey
(dpa)

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