Dauer-Trend: Notizbücher von Moleskine

Manchmal glaubt man, dass in den heutigen Zeiten der Telepräsenz alles über den Computer gemacht werden kann. Zeitung lesen, telefonieren, einkaufen und schreiben natürlich. Stimmt ja auch, doch heißt das noch lange nicht, das Schreiben auf Papier mit einem Stift nicht mehr schick ist. Im Gegenteil.

Beweisen tut dies der Trend um die kleinen Moleskine-Notizbücher, die nun schon seit längerer Zeit wieder durch Hosentaschen und Handtaschen geistern und  auf Schreibtischen oder den Hörsälen der Uni genauso beliebt sind, wie bei Schriftstellern und Künstlern. Praktisch sind sie alle Male. Gerade das robuste Material macht die Büchlein, die es inzwischen in allen möglichen Variation gibt, so beliebt.

Der Name Moleskine geht auf das englische Wort „Maulwurfshaut“ zurück. Im Frankreich des 19. Jahrhundert waren die Bezüge in den Kaffeehäusern aus besonders strapazierfähigen Material gefertigt, das auch Moleskine genannt wurde. Die Notizbücher der damaligen Bohème waren ebenfalls mit diesem Material überzogen und gaben dem schicken Notebook von heute seinen Namen.

Schon 1998 sicherte sich die italienische Firma Modo&Modo die Markenrechte an den Büchlein und legte es in gehobener Ausstattung wieder auf. Natürlich handelt es sich bei dem Material weder um echte Maulwurfshaut, noch um das Material, das im alten Paris verwendet wurde. Der Name ist jedoch geblieben. Heute kommen die Hefte in chinesischem Kunstleder, mit Fadenheftung, Leseband und Gummiheften, um die Seiten zu arretieren. Die Dinger sind – no doubt- wahnsinnig praktisch und gehören in jede Handtasche. Kaufen!

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