Der 16. Bundesliga-Spieltag am Mittwoch im Telegramm

Düsseldorf – Der 16. Bundesliga-Spieltag findet am Dienstag und am Mittwoch statt. Die fünf Spiele des Mittwoches im Überblick:

1899 Hoffenheim – VfB Stuttgart (Mittwoch, 18.30 Uhr)

SITUATION: Die Hoffenheimer können sich keine Niederlage im Derby erlauben, wenn sie den Anschluss zur Spitzengruppe nicht weiter verlieren wollen. Der auswärts noch sieglose VfB steckt im Abstiegskampf und empfängt am Samstag auch noch den FC Bayern.

PERSONAL: Linksverteidiger Aogo und Flügelstürmer Brekalo sind beim VfB wieder fit. Bei der TSG fällt Wagner wohl wegen Adduktorenproblemen weiter aus.

STATISTIK: 16 Mal trafen die beiden Clubs bisher aufeinander. Sieben Mal gewann Stuttgart, viermal Hoffenheim und fünf Mal gab es ein Unentschieden.

BESONDERES: Sechs Profis von 1899 Hoffenheim aus dem aktuellen Kader spielten schon für Stuttgart: Gnabry, Bicakcic, Rupp, Szalai und Ersatzkeeper Stolz. 237 Bundesliga-Partien hat VfB-Profi Beck für Hoffenheim bestritten.

FC Bayern München – 1. FC Köln (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Satte 32 Punkte trennen den vorzeitigen Herbstmeister aus Bayern und das noch immer sieglose Schlusslicht aus dem Rheinland. Noch Fragen?

PERSONAL: Starke wird im Tor erneut Ulreich (Adduktoren) vertreten, Hummels plagte zuletzt eine starke Erkältung. Köln fehlen insgesamt sogar zwölf Profis.

STATISTIK: Seit 1964 hat kein Tabellenletzter mehr beim Spitzenreiter gewonnen. Immerhin konnten die Kölner in mehr als der Hälfte aller ihrer Bundesligaspiele gegen den Rekordmeister punkten.

BESONDERES: Heynckes‘ Schwiegersohn ist schon von Klein auf Köln-Fan. Da habe er es in der Familie nicht «ganz so einfach», sagte der Trainer-Routinier.

Hertha BSC – Hannover 96 (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Nur ein Sieg in den jüngsten fünf Ligaspielen bringt Hertha (18 Zähler) in Zugzwang. Der Abstiegs-Relegationsplatz ist nur noch drei Punkte entfernt. Die 96er haben das Hinrundenziel von 20 Punkten schon übererfüllt (22).

PERSONAL: Berlins Trainer Dardai beklagt die mangelnde Frische bei seinen Profis. Für einige Stammspieler wie den angeschlagenen Weiser könnte das zu einer Pause führen. Darida und Stocker fehlen noch immer. Bei Hannover ist Schwegler gesperrt.

STATISTIK: Hertha verlor die jüngsten zwei Liga-Heimpartien, drei Niederlagen im Olympiastadion nacheinander hat es unter Trainer Dardai noch nicht gegeben. Hannover gab zuletzt drei Auswärtsspiele in Serie ab. Im November 2014 gab es den letzten 96-Sieg in Berlin (2:0).

BESONDERES: Breitenreiter motiviert sein Personal mit der Aussicht auf einen verlängerten Jahresend-Urlaub. Mit dem Sieg gegen Hoffenheim ist der Trainingsstart bereits auf den 28. Dezember verlegt worden. Weitere Punktgewinne könnten das Datum noch weiter nach hinten verschieben.

FC Schalke 04 – FC Augsburg (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Schalke will sich auf einem Champions-League-Rang etablieren. Augsburg ist nur drei Punkte schlechter und liegt auch auf Europacup-Kurs.

PERSONAL: Burgstaller rückt bei Schalke wohl wieder für Di Santo in die Spitze, Goretzka fehlt weiter. Beim FCA könnte Opare nach Gelbsperre Framberger als Rechtsverteidiger ersetzen.

STATISTIK: Der Revierclub ist seit neun Bundesligaspielen ungeschlagen, spielte zuletzt aber dreimal nur unentschieden. Dem FCA gelang in sechs Partien auf Schalke noch kein Sieg (fünf Niederlagen).

BESONDERES: Augsburgs Philipp Max ist mit acht Assists derzeit bester Vorbereiter der Liga. Sein Vater Martin war einst Schalker Torjäger.

Bayer Leverkusen – Werder Bremen (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Bayer ist seit neun Ligaspielen ungeschlagen und kann sich mit einem Sieg in der Spitzengruppe festsetzen. Werder ist zwar noch 17., hat aber drei von fünf Spielen unter Trainer Kohfeldt gewonnen.

PERSONAL: Bayer fehlen der gesperrte Wendell und der verletzte Aranguiz. Bremen muss wegen eines Achillessehnenrisses lange auf Bartels verzichten.

STATISTIK: Leverkusen ist seit dem 28. April zu Hause ungeschlagen. Werder holte am Samstag in Dortmund (2:1) den ersten Auswärtssieg seit dem 22. April.

BESONDERES: Bayer musste in den beiden letzten Heimspielen nach Platzverweisen insgesamt 94 von 180 Minuten in Unterzahl absolvieren.

Fotocredits: Marius Becker
(dpa)

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