Deutsche Segler weiter ohne Glück: Gekentert und verpokert

Rio de Janeiro – Die deutschen Segler haben bei der Olympia-Regatta weiter kein Glück. Von vier gestarteten Teams sind gleich drei gekentert.

Den 470er-Seglern Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski passierte das aufgrund eines eingerissenen Ruders sogar zweimal. Bei Starkwinden von sechs Beaufort und in Böen auch mehr ging der Mast der 470er-Seglerinnen Annika Bochmann und Marlene Steinherr zu Bruch.

Für die Berliner war es nach einem Mastbruch im Training schon das zweite verlorene Rigg. Sie mussten noch am Abend einen alten Mast vermessen lassen und starten damit als Vorletzte des Gesamtklassements in die kommenden Wettfahrten. «Es waren grenzwertige Bedingungen und es gab sehr viele Kenterungen», sagte Marlene Steinherr.

Gekentert sind auch die Jüngsten der Segel-Nationalmannschaft: Bei der Olympia-Premiere der neuen Mixed-Katamaran-Klasse Nacra 17 verloren Paul Kohlhoff und Carolina Werner die Kontrolle über ihr Boot. Der Trapezgurt des 21-jährigen Steuermanns hatte sich zweimal in Folge ungewollt geöffnet.

Fotocredits: Olivier Hoslet,Olivier Hoslet,Olivier Hoslet
(dpa)

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