Deutsche Teamsprinter nur als Siebte in die erste Runde

Rio de Janeiro – Für die deutschen Teamsprinter ist bei den olympischen Bahnrad-Wettbewerben schon nach der Qualifikation die Medaille in weite Ferne gerückt.

Rene Enders (Erfurt), Joachim Eilers (Chemnitz) und Maximilian Levy (Cottbus) fuhren zum Auftakt im Velodrome in 43,711 Sekunden nur die siebtbeste Zeit und treffen damit in der ersten Runde auf die zweitplatzierten Neuseeländer (42,673).

Nur die vier siegreichen Teams aus der ersten Runde qualifizieren sich für die Finalläufe. Die schnellste Zeit legte Olympiasieger Großbritannien hin, der in 42,562 Sekunden sogar olympischen Rekord fuhr.

Die deutsche Mannschaft hatte in Rio kurzfristig umbauen müssen, nachdem Max Niederlag mit einem Infekt ausgefallen war. Dadurch musste Eilers von der zweiten auf die dritte Position rücken, was in der Qualifikation überhaupt nicht funktionierte. Bei den Sommerspielen 2008 und 2012 hatte Deutschland Bronze im Teamsprint gewonnen, der einzige Olympiasieg gelang 2004 in Athen.

Fotocredits: Felix Kästle
(dpa)

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