Deutsches Luftgewehr-Duo peilt Medaille an

Rio de Janeiro – Die Luftgewehrschützinnen Barbara Engleder und Selina Gschwandtner peilen gleich am ersten Wettkampftag die erste deutsche Medaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro an.

Dabei ruhen die Hoffnungen vor allem auf die routinierte Sportsoldatin Engleder aus Triftern, die 2010 mit dem Sportgewehr schon Weltmeisterin wurde und nun ihre dritten Spiele erlebt. Beim vor-olympischen Weltcup kam sie auf der Schießanlage in Deodoro auf Rang zehn. Ebenfalls Finalchancen hat Olympia-Debütantin Gschandtner aus Reischach, die bei der olympischen Generalprobe immerhin Dritte wurde.

Vor vier Jahren in London waren die deutschen Schützen erstmals seit 1964 ohne Medaille geblieben. Nach einem sofort eingeleiteten Generationsumbruch stellte Sportdirektor Heiner Gabelmann ein leistungsstarkes Team auf. Beim vor-olympischen Test in Rio gab es zwölf Finalteilnahmen und vier Podestplatzierungen. «Die Zielvereinbarung mit dem DOSB sieht zwei bis drei Medaillen für die Disziplinbereiche Gewehr, Pistole und Flinte vor. Diese Zielstellung ist nach wie vor realistisch und an diesem Maßstab orientieren wir uns», sagte Gabelmann vom Deutschen Schützenbund (DSB).

Fotocredits: Vassil Donev
(dpa)

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