Die Haarmaske – Rettung in der Not

Haarmaske. Foto: die-exklusiven - Fotolia.comOb brüchige Spitzen, mattes Aussehen oder krause, widerspenstige Strähnen – für alles gibt es eine Lösung. Dass diese noch nicht einmal teuer und kompliziert sein muss, beweisen Haarmasken. Zu kaufen gibt es sie für alle möglichen Zwecke, manche können sogar zu Hause mit einfachen Vorratsgegenständen hergestellt werden.

Die richtige Anwendung der Haarmaske

Egal, ob sie gekauft oder selbst hergestellt wird – die Anwendung der Haarmaske folgt einigen grundlegenden Regeln. Eine Haarmaske lässt sich im nassen oder trockenen Haar anwenden. Da sie länger als eine Spülung einwirken muss – im Durchschnitt etwa eine halbe Stunde, besser aber noch länger – sollte man die bequemste Möglichkeit auswählen und die Haare in dieser Zeit mit einem Handtuch einwickeln. Im Anschluss muss die Haarmaske gründlich mit Wasser ausgespült werden. Wichtig bei der Anwendung ist, dass danach kein weiteres Shampoo oder eine Spülung verwendet wird – solche Produkte sorgen dafür, dass die Wirkung der Haarmaske nachlässt. Mit den gewohnten Styling-Produkten kann sie aber bedenkenlos verwendet werden. Wird die Haarmaske zu oft angewendet, sorgt sie ebenso wenig für ein schönes Ergebnis, wie wenn sie zu selten benutzt wird. In der Regel empfiehlt es sich, alle zwei Wochen eine Behandlung durchzuführen.

Haarmaske vom Friseur auftragen lassen, kaufen oder selbst herstellen?

Der Vorteil einer Haarmaske, die der Friseur anbietet, liegt darin, dass er Zugang zu Produkten hat, die der Öffentlichkeit verwehrt bleiben. Sie sind effektiver und sorgen für ein langanhaltendes, besseres Ergebnis. Der Nachteil besteht darin, dass nur er sie anwenden darf – für die regelmäßige Behandlung wären also mehrere Friseurbesuche notwendig. Eine gekaufte Haarmaske hingegen ist durch ihre chemischen Inhaltsstoffe ebenfalls hochwirksam. Es gibt sie in kleinen Packungen für die Einmalanwendung oder im großen Behälter für eine dauerhafte Behandlung. Diese wird dadurch bezahlbar, dass man sie selbstständig durchführen kann. Das Ergebnis kommt auch dabei zustande, möglicherweise aber nicht in derselben Form wie beim Friseur. Selbstgemachte Haarmasken sind die günstigste Variante – denn sie setzen sich aus Zutaten zusammen, die man meistens im Haushalt bereits vorrätig hat. Sie sind kurzfristig anwendbar, im Internet finden sich viele verschiedene Rezepturen. Ob sie wie gewünscht wirken, muss allerdings individuell entschieden werden.

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