Die Oscars 2016 und seine Preisträger

Letzte Nacht wurden in LA die Oscars verliehen. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand dabei Leonardo DiCaprio, der endlich seinen ersten Oscar erhielt. Mit sechs Oscars war der Film „Mad Max“ der Größe Abstauber des Abends.


Für seine Rolle im Film „The Revenant“ erhielt Leonardo DiCaprio endlich seinen ersten Oscar und strahlte den ganzen Abend über beide Ohren. Dabei wurde er von seiner Mutter begleitet. Doch auch seine enge Freundin Kate Winslet freute sich für den 41-järhigen. Den Preis für den besten Film erhielt das Filmdrama „Spotlight“.

Die kleinen Überraschungen des Abends…

Sylvester Stallone erhielt wiederwarten keinen Oscar für seine Nebenrolle im Filmdrama „Creed“. Dabei hat der Schauspiel-Oldie 40 Jahre nach „Rocky“ endlich nicht nur Fans, sondern auch Kritiker überzeugt. Stattdessen erhielt der Schauspieler Mark Rylance den Preis für die beste männliche Nebenrolle.

Eine weitere Überraschung war sicherlich die 26-jährige Newcomerin Brie Larson, die den Preis für die beste Hauptdarstellerin gewann. Viele Zuschauer hörten ihren Namen zum ersten Mal. Kein Wunder: Schließlich tauchte sie bislang nur als kleine Nebenrolle in Filmen wie „21 Jump Street“, „Dating Queen“ oder „Scott Pilgrim“ auf. Im Filmdrama „Room“ konnte sie jedoch die Jury und viele Zuschauer von sich überzeugen. Hier spielt sie die suizidale Joy Newsome.

Die für uns größte und beste Überraschung war Moderator Chris Rock, der den Zuschauer und die Gäste durch die Show führte. Mit Witz und kluger Ernsthaftigkeit thematisierte er die kritisierten „weißen Preise“. Viele Schauspieler und Filmemacher beschwerten sich darüber, dass zum zweiten Mal hintereinander kein Afroamerikaner nominiert wurde, obwohl es hierfür viele Anwärter gegeben hätte.

Hierzu äußerte sich Chris Rock so: „Klar, verdammt, ist Hollywood rassistisch! […] Wieso hat niemand protestiert, als in den 60-er Jahren kein Schwarzer nominiert war? Weil wir echte Probleme hatten, gegen die wir protestieren mussten. Wenn Du vergewaltigt und gelyncht wirst, hast Du keine Zeit, Dich darüber aufzuregen, wer einen Oscar für die beste Kameraführung bekommt.“

Weitere Preise gab es für:

Alicia Vikander als beste Nebendarstellerin
Alejandro G. Inàrritu für die beste Regie
Den Film „The Big Shot“ als bestes adaptiertes Drehbuch
Den Film „The Revenant“ für die beste Kamera
Den Film „Mad Max“ für den besten Schnitt, das beste Szenenbild, das beste Make-Up, das beste Kostüm, den besten Ton und den besten Tonschnitt

Den Film „Amy“ für den besten Dokumentarfilm
Den Film „Saul fia“ für den besten fremdsprachigen Film
Den Film „Ex Machine“ für die besten viduellen effekte
Den Film „James Bond 007: Spectre“ für den besten Filmsong
Den Film „The Hateful Eight“ für die beste Filmmusik
Den besten Animationsfilm „Alles steht Kopf“
Den besten animierten Kurzfilm „Bear Story“
Den besten Kurzfilm „Stutterer“
Den besten Dokumentarkurzfilm „A Girl in the River“

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