Die richtige Hautpflege bei Neurodermitis

Neurodermitis ist lästig. Die beste Therapie gegen Neurodermitis besteht darin, alles zu vermeiden, was einen Neurodermitis-Schub auslösen kann. Schweiß und enge Kleidung, aber auch viele Konservierungsmittel, Farb- und Duftstoffe, die in Kosmetika enthalten sind, können Neurodermitis verursachen. Nicht immer ist es möglich, alle Ursache zu vermeiden. Eine sorgfältige Pflege der Haut hilft, wenigstens die quälenden Symptome zu verringern.
Creme auf der Hand

Feucht auf feucht – fetthaltig auf trocken

Menschen mit Neurodermitis sollten ihre Haut großzügig mit Fett und Feuchtigkeit versorgen. In der Drogerie und der Apotheke ist eine große Auswahl von Salben, Cremes und Feuchtigkeitslotion erhältlich. Auch wenn die Krankenkassen die Kosten für diese Pflegemittel meist nicht übernehmen, weil sie nicht als Medikamente eingestuft werden, kann der Hautarzt wertvolle Hinweise auf die Auswahl der Produkte geben. Grundsätzlich gilt, dass eine trockene Haut mit fettreichen Cremes und Lotions versorgt werden sollte. Wenn die Haut nässende Ekzeme ausgebildet hat, ist hingegen eine Pflegecreme auf Wasserbasis die bessere Alternative.

Fett- und Feuchtigkeitshaushalt im Gleichgewicht halten

In der kalten Jahreszeit sind heiße Bäder beliebt, doch bei einer Neurodermitis-Erkrankung der Haut ist Vorsicht geboten. Denn während des Bades gibt die Haut Feuchtigkeit ab und trocknet weiter aus. Dadurch wird die Haut geschwächt, so dass sie noch anfälliger wird. Wer auf das Baden nicht verzichten will, sollte darauf achten, rückfettende Ölbäder als Badezusatz zu verwenden. Besser ist es zu duschen. Doch auch hierbei sollte man auf allzu lange und allzu heißes Duschen verzichten, um die Haut nicht übermäßig zu belasten. Nach dem Baden und Duschen sind fetthaltige bzw. feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte unverzichtbar, um den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Weitere wertvolle Tipps lesen Sie auch unter: http://www.neurodermitis-hautwissen.de/.

Viel trinken: Ein gutes Rezept gegen Neurodermitis

Feuchtigkeit wird der Haut nicht nur von außen durch Pflegeprodukte zugeführt. Zugleich wird die Haut von innen versorgt. Menschen mit Neurodermitis sollten daher viel Trinken und Flüssigkeit zu sich nehmen, die letztendlich auch der Haut zugutekommt. Experten empfehlen, dass ein erwachsener Menschen jeden Tag 1,5 Liter trinken sollte. Damit hat auch die Haut die Möglichkeit, sich von innen heraus zu regenerieren, sodass die Entstehung von lästigen Ekzemen vermieden werden kann.

Bildquelle: ThinkStock, iStock, Voyagerix

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