Digitale Spiegelreflexkameras, dieser Trend ist viel zu teuer!

Trotz des steigenden Trends in Richtung billiger Digitalkamera kommt man in der professionellen Fotografie auch heutzutage nicht an einer Spiegelreflexkamera vorbei.

Diese sind im Gegensatz zu den älteren Modellen fast immer ebenfalls digital, und kombinieren damit die Vorzüge einer Digitalkamera (Sofortansicht des Bildes, elektronische Handhabung) mit denen einer Spiegelreflex (austauschbare Objektive, Reaktionsmöglichkeiten auf die unterschiedlichsten Bildsituationen, super Qualität).

Dafür sind digitale Spiegelreflexkameras im Gegensatz zu „normalen“ Digitalkameras oder gar herkömmlichen Fotoapparaten verdammt teuer. Ein gutes Beispiel ist die Canon EOS 450D, die kostet sofort lieferbar um die 630 Euro im Netz.

Fraglich, ob man solche Technik wirklich braucht, weil es für die meisten Fotos auch eine stinknormale Kamera tut. Meiner Meinung nach zeigt sich sowieso der richtige Fotograf erst, wenn man ihm einen Knipser in die Hand gibt und den Auftrag stellt, damit ein gutes Bild zu schießen.

Dann muss er oder sie sich nämlich an die gegebenen Lichtverhältnisse anpassen, einen Winkel durch Verändern der Position statt durch Knopfdruck finden und mehrmals probieren, bis er den richtigen Schuss raushat. Heutzutage wird außerdem fast alles am Computer nachbearbeitet, weil eben alles digital ist, ein praktischer Trend für Hobbyfotografen aber ein bedenklicher für die Kunstfotografie.

Idealistische Bedenken mal außen vor gelassen – wer sich eine digitale Spiegelreflex leisten kann, der tut das natürlich. Ich würde mir wahrscheinlich keine kaufen, dieser Trend ist mir schlicht zu teuer.

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