Direkter Champions-League-Platz für Hasenhüttl kein Muss

Leipzig – RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl könnte ein Verpassen der direkten Qualifikation für die Champions League verschmerzen.

«Wenn es so wäre, hätten wir es nicht verdient, denn dann wären wir die ganze Saison nicht konstant genug gewesen», sagte der 49-Jährige in einem Interview mit der «Leipziger Volkszeitung».

Nach drei Spielen ohne Sieg üben die Verfolger Druck auf den Tabellen-Zweiten der Fußball-Bundesliga aus. Und sollten Borussia Dortmund (drei Zähler zurück) und die TSG Hoffenheim (vier Punkte zurück) doch noch am Aufsteiger vorbeiziehen, werde der Mannschaft kein Zacken aus der Krone brechen. Dann sei es vielleicht auch besser so, sagte Hasenhüttl.

«Ich habe schon von schlimmeren Schicksalen gehört, als dass man in seinem ersten Jahr in der Bundesliga am Ende möglicherweise nur in die Europa League kommt», sagte der Österreicher. Im Falle der Europapokal-Qualifikation plant Leipzig die Verpflichtung von bis zu fünf neuen Profis mit Stammspieler-Potenzial. «Man strebt ja immer an, möglichst auf jeder Position eine sehr gute Doppelbesetzung zu haben», sagte Hasenhüttl.

Fotocredits: Carmen Jaspersen
(dpa)

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