DLV will Abteilung Leistungssport nach Rio umstrukturieren

Rio de Janeiro – Der Deutsche Leichtathletik-Verband wird nach dem enttäuschenden Abschneiden bei den Olympischen Spielen in Rio den Bereich Spitzensport neu aufstellen.

«Bereits in den kommenden Wochen werden wir eine grundlegende Umstrukturierung der Abteilung Leistungssport beim DLV einleiten», kündigte DLV-Präsident Clemens Prokop an. Außerdem werde «auf der Basis der Analyse der Ergebnisse von Rio sehr sorgfältig die anstehende Verlängerung von Trainerverträgen» geprüft, so Prokop.

Mit dieser Maßnahme will der DLV schon bei der WM 2017 in London und der Heim-EM 2018 in Berlin in die Erfolgsspur zurückkehren, aber vor allem bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio wieder fit sein.

Bei den Sommerspielen in Brasilien gelang nach Gold und Bronze für die Diskuswerfer Christoph Harting und Daniel Jasinski nur noch Thomas Röhler mit dem Speer ein weiterer goldener Wurf. «Die zweite Goldmedaille lindert die Wunden der deutschen Leichtathletik», meinte DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen. Vor vier Jahren brachte der DLV noch acht Medaillen aus London mit nach Hause.

Fotocredits: Sven Hoppe
(dpa)

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