Dreßen nach Abschlusstraining zuversichtlich

Pyeongchang – Thomas Dreßen geht nach dem Abschlusstraining mit viel Zuversicht in die Olympia-Abfahrt am Sonntag (03.00 Uhr MEZ).

«Ich glaube man sieht, dass ich heute besser dabei bin als die letzten Tage», sagte der Kitzbühel-Sieger und Medaillen-Kandidat nach Rang sieben. Ein kritischer Moment nach einem Fehler auf der Strecke in Jeongseon Alpine Centre habe ihn zudem Zeit gekostet, «sonst wäre ich mit Sicherheit noch ein bisschen näher dran».

Auf den Sieger des Abschlusstrainings, Vincent Kriechmayr aus Österreich, fehlten Dreßen 0,75 Sekunden. Zweiter war Kjetil Jansrud aus Norwegen vor seinem Teamkollegen Aksel Lund Svindal. Topfavorit Beat Feuz aus der Schweiz kam mit großen Rückstand ins Ziel, stand aber schon hunderte Meter vor dem Ziel auf und ließ sich bremsen. Bei der letzten Zwischenzeit war der Weltmeister noch der Schnellste.

«Ich habe in der Saison schon gezeigt, dass ich schnell Ski fahren kann, aber es ist eine Strecke, da können viele schnell sein», sagte Feuz. «Und da kommt dann euer Thomas Dreßen auch wieder ins Spiel.»

Andreas Sander kam mit mehr als zehn Sekunden Rückstand ins Ziel, beendete seine Fahrt aber noch früher als Feuz. «Ich habe in letzter Zeit immer etwas muskuläre Probleme, das war eine Vorsichtsmaßnahme, damit das nicht zu schlimm ist und ich in der Abfahrt bei 100 Prozent bin», sagte Sander. «Alles kein Problem, es gibt keine Verletzung.» Genauer wollte er darauf nicht eingehen. Josef Ferstl kam mit 1,68 Sekunden Rückstand auf Rang 24.

Fotocredits: Luca Bruno
(dpa)

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