Eistänzer Lorenz/Polizoakis im Finale

Pyeongchang – Die Oberstdorfer Kavita Lorenz und Panagiotis Polizoakis sind ins olympische Finale getanzt. Die dreimaligen deutschen Eistanz-Meister erreichten auf Rang 17 die Kür der besten 20 Paare am Dienstag.

«Wir können sehr zufrieden sein, auch wenn die letzte Hebung besser hätte sein können», sagte Bundestrainer Martin Skotnicky in der Gangneung Eisarena. 59,99 Punkte zu lateinamerikanischen Klängen waren ordentlich, wenn auch knapp unter ihrer Saisonbestleistung (61,09).

«Jeder Fehler ist hier ein Weltuntergang, deshalb hatte ich bei der Hebung einen Herzinfarkt», gestand die 22-jährige Lorenz. Ihr gleichaltriger Partner Polizoakis erwischte ihren Fuß nicht ganz, rettete aber das Element. «Wir sind super zufrieden, das Teamevent war eine gute Erfahrung als Einstieg hier», meinte der in Deutschland geborene Sohn einer tschechischen Mutter und eines griechischen Vaters.

In Führung gingen die Team-Olympiasieger Tessa Virtue/Scott Moir. Die Kanadier stellten mit 83,67 Punkten eine Rekordmarke im Kurztanz auf. Zweite sind ihre Trainingskollegen Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron (81,93) aus Frankreich vor Madison Hubbell/Zachary Donohue (USA/77,75).

Fotocredits: Peter Kneffel
(dpa)

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