Ex-VfB-Präsident: Trennung von Bobic war «ein großer Fehler»

Stuttgart – Bernd Wahler hat mit Blick auf seine knapp dreijährige Zeit als Präsident des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart schwere Fehlentscheidungen eingeräumt.

Es sei «ein großer Fehler» gewesen, sich Anfang 2014 erst von Trainer Thomas Schneider und ein paar Monate später auch von Sportchef Fredi Bobic zu trennen, sagte der 60-Jährige im Interview der «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten». «Ich wäre lieber mit beiden abgestiegen, als alles über den Haufen zu werfen. Man muss seinen Weg durchziehen, wenn man davon überzeugt ist.»

Wahler war vom Sommer 2013 bis zum Ende der Saison 2015/2016 Präsident des VfB. Kurz nach dem Abstieg in die 2. Liga hatte er sein Amt damals niedergelegt. Die aktuelle sportliche Situation des erneut abstiegsbedrohten VfB betrachtet Wahler mit Sorge. «Das ist wie ein Geschwür: Es geht immer wieder in die richtige Richtung – aber es wird nie zu Ende geführt», sagte er. «Ich denke, der VfB benötigt eine Runderneuerung.»

Fotocredits: Deniz Calagan
(dpa)

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