Facebook, nein danke! Mir sind echte Freunde lieber.

Facebook hat sich mittlerweile zu einem Portal mit unzähligen Mitgliedern entwickelt. Freunde aus vergangenen Zeiten, ehemalige Klassen- und Kindergartengefährten finden sich hier und bereichern die „Freundesliste“. Und manch einer versucht den Rekord in der Zahl der Freunde zu brechen.

Onlinefreunde bereichern das Leben, zumindest für Personen, die sich im wirklichen Leben mit sozialen Kontakten schwer tun. Facebook setzt genau da an, und lässt „Freundschaften“ entstehen.

Prinzipiell ist ja nichts gegen solche Community einzuwenden, da sich viele ehemalige Bekannte aus Schul- und Studienzeiten wiederfinden lassen, und mitunter lebt eine alte Freundschaft dadurch wieder auf. Aber wenn das Führen einer Freundschaft ausschließlich auf diesem Wege geschieht und man abends ausschließlich per E-Mail Kontakt miteinander aufnimmt, beginnt die Fragwürdigkeit der ganzen Angelegenheit, da das reale Miteinander mit der Zeit flöten geht.

Am liebsten sind einem ja die Personen, die mit ihren Freunden bei Facebook angeben. „Ey, ich habe über 300 Freunde bei Facebook.“ Na herzlichen Glückwunsch. Aber wie sieht es denn mit gemütlichen Filmabenden oder Barbesuchen mit den Liebsten aus? Da hört der Spaß mit den Onlinefreunden dann doch auf und man sitzt allein und verlassen zu Hause.

Nichts geht über wahre Freundschaften im Leben. Personen, denen man in die Augen schauen kann und deren Stimme man wahrnehmen kann. Aber manch einem scheint die Form der Online-Freundschaft auszureichen. Ich habe da überhaupt keine Lust drauf!

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