Fan-Appell von Gisdol – Bangen um Wood

Hamburg – HSV-Trainer Markus Gisdol hat vor dem Hintergrund des Anschlags auf den Bus von Borussia Dortmund an die Friedfertigkeit der Fans vor dem Bundesliga-Nordderby am Ostersonntag (15.30 Uhr) bei Werder Bremen appelliert.

«Gewalt in irgendeiner Form hat hier gerade nach den Ereignissen überhaupt nichts verloren. Egal wie groß die Rivalität ist, es ist Sport», betonte Gisdol. «Wir sind alle betroffen von den Vorfällen.»

5000 Hamburger werden den Verein an die Weser begleiten. «Es ist nicht passend, irgendwelche Kampfansagen zu machen. Wir wünschen uns ein Fußball-Fest von zwei Clubs, die eine fantastische Rückrunde gespielt haben», betonte Gisdol.

Sportlich bangen die Hamburger um Torjäger Bobby Wood. «Er hat einen Schlag auf das Knie bekommen und hat eine Schwellung», sagte der Coach. «Das ist sicher keine riesengroße Sache, wir müssen schauen, dass wir das bestmöglich hinbekommen.» Spätestens in der kommenden Woche gegen Darmstadt werde Wood wieder dabei sein.

In der Abwehr setzt der Coach auf Rückkehrer Gideon Jung. Nach Muskelbeschwerden soll der Profi für den Gelb-gesperrten Kyriakos Papadopoulos in die Innenverteidigung der Hamburger rücken. Für Johan Djourou (Muskelprobleme) kommt das Nordduell zu früh. Torhüter René Adler (Rippenbruch) wird wie schon beim 2:1 gegen Hoffenheim durch Christian Mathenia vertreten.

Fotocredits: Christian Charisius
(dpa)

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