Finnbogason-Verhandlungen nur bei «unmoralischem» Angebot

Augsburg – Der FC Augsburg rechnet mit einem Verbleib seiner Leistungsträger in der Sommerpause und will Alfred Finnbogason unter keinen normalen Umständen ziehen lassen.

Geschäftsführer Stefan Reuter antwortete auf die Frage, wie ein Angebot aussehen müsste, damit man über einen Transfer des isländischen WM-Teilnehmers verhandelt: «Es muss unmoralisch werden.» An welche Ablösesumme er dabei dachte, verriet der Manager nicht. Der 29 Jahre alte Finnbogason hat beim schwäbischen Fußball-Bundesligisten noch einen Vertrag bis 2020; bei der WM in Russland machte er jüngst mit seinem Tor zum 1:1 gegen Argentinien auf sich aufmerksam.

Bislang ist von den Stammspielern lediglich Torhüter Marwin Hitz zu Borussia Dortmund gewechselt. «Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass uns ein Spieler verlässt», sagte Reuter, der nach eigenen Aussagen keine Angebote für einen seiner Spieler vorliegen hat. «Sollte etwas Konkretes da sein, dann beschäftigen wir uns damit.» Zu möglichen weiteren Neuzugängen neben Rückkehrer André Hahn, Julian Schieber und Felix Götze gab Reuter keine Informationen preis.

Die Augsburger starten am 1. Juli in die Saisonvorbereitung. Tags darauf geht es ins Trainingslager nach Mals in Südtirol. Dabei werden die Nationalspieler noch fehlen, kündigte Reuter an.

Fotocredits: Ricardo Mazalan
(dpa)

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