Geglücktes Stöger-Debüt beim BVB – Origis Fehlschuss

Berlin – Borussia Dortmund ist unter dem neuen Trainer Peter Stöger in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Auch Eintracht Frankfurt und der SC Freiburg konnten zum Auftakt des 16. Spieltags in der Fußball-Bundesliga jubeln.

Für Vizemeister RB Leipzig reichte es beim VfL Wolfsburg hingegen erneut nur zu einem Unentschieden. Ein Streifzug druch die Spiele am Dienstagabend:

ERLÖSUNG: Peter Stöger kann doch noch gewinnen. Nach 14 vergeblichen Anläufen mit dem 1. FC Köln klappte es gleich im ersten Versuch bei Borussia Dortmund. Beim Debüt als BVB-Trainer feierte der Österreicher ein verdientes 2:0 (0:0) gegen den 1. FSV Mainz 05. Auch sein neuer Arbeitgeber konnte erstmals seit zweieinhalb Monaten wieder über einen Sieg jubeln. «Wir können jetzt alle durchatmen, dass wir nach einer gefühlten Ewigkeit wieder mal drei Punkte geholt haben», sagte Kapitän Marcel Schmelzer.

BITTERER FEHLSCHUSS: Divock Origi hätte der Held werden können, doch der Belgier eiferte dann doch Mario Gomez nach, für den er wenige Minuten zuvor eingewechselt wurde. Beim Stand von 1:1 hatte der Stürmer die große Chance, seinen VfL Wolfsburg zum Sieg gegen Vizemeister RB Leipzig zu schießen. Doch Origi schoss aus kürzester Distanz über das leere Tor wie einst Gomez im Nationaltrikot gegen Österreich. «Er hat schon schwierigere gemacht als diesen», sagte sein Trainer Martin Schmidt. Doch es gab auch Zuspruch vom Schweizer Coach: «Aber er soll das abhaken. Wichtig ist, dass er das Spiel verändert hat.»

ABWEHRFEHLER: Für den Hamburger SV hatte die Partie gegen die auswärtsstarke Eintracht Frankfurt eigentlich begonnen wie gewünscht. Kyriakos Papadopoulos brachte die Gastgeber in der 9. Minute in Führung, doch dann machten die Hanseaten den Vorsprung mit gravierenden Fehlern selbst zunichte. Beim 1:1 durch Marius Wolf (16.) sah Torhüter Christian Mathenia gar nicht gut aus. «Der Ball flattert von mir weg, aber an einem guten Tag halte ich den», räumte der Keeper ein. Nur scht Minuten später düpierte Mijat Gacinovic (24.) den HSV-Abwehrspieler Gideon Jung und schoss zum 2:1 ein.

VIDEOBEWEIS: Beim 1:0-Sieg des SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach spielte der Videoassistent eine entscheidende Rolle. Der SC-Toptorjäger Nils Petersen war vom Gladbacher Jannik Vestergaard an der Hacke getroffen worden. Der Unparteiische Deniz Aytekin ließ das Spiel weiterlaufen, aber dann gab der Video-Schiedsrichter Patrick Ittrich nach mehr als einer Minute ein Signal. Daraufhin wurde den Freiburgern der berechtigte Strafstoß doch noch zugesprochen. Petersen verwandelte den Elfmeter – ebenso wie er beim 4:3-Erfolg in Köln in den Schlussminuten schon zwei Strafstöße zu Toren gemacht hatte.

Fotocredits: Thomas Frey
(dpa)

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