Gemeinsam stark: Unternehmen engagieren sich

Inhalt des Artikels sind Unternehmen die Hilfsorganisationen unterstützen. Unternehmen tragen eine soziale Verantwortung, die über die Schaffung und Sicherung von Beschäftigungs­verhältnissen hinausgeht. Denn die Verkaufszahlen ihrer Produkte oder die Annahme ihrer Dienstleistungen richten sich auch nach den allgemeinen Lebens- und Wirtschaftsverhältnissen. Unter anderem deshalb engagieren sich viele Firmen auf den unterschiedlichsten sozialen Feldern.

Verantwortung übernehmen in Zusammenarbeit mit dem DRK

Ein Weg, den viele Unternehmen wählen, ist die Kooperation mit bereits bestehenden Hilfsorganisationen. Dies hat gegenüber der Gründung einer eigenen Stiftung den klaren Vorteil, dass der Verwaltungsaufwand und die Startkosten deutlich geringer sind. Dabei setzen Unternehmen gern auf etablierte Träger wie etwa das Deutsche Rote Kreuz. Entsprechend finden sich unter den Partnern des Deutschen Roten Kreuzes DAX-Unternehmen wie Volkswagen, Siemens oder auch die Allianz. Außerdem arbeitet das DRK mit anderen Institutionen wie dem Deutschen Fußball Bund eng zusammen. Doch auch die SOS-Kinderdörfer, der Paritätische Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisationen in kirchlicher Trägerschaft wie Caritas oder die Diakonie profitieren vielfach von großzügigen Spenden aus der Wirtschaft.

Praktische Hilfe ist Trumpf

Es muss jedoch nicht immer so sein, dass Firmen sich ausschließlich durch Geldspenden sozial engagieren. Gerade im Rahmen von Katastrophenhilfen ist oftmals vor allem praktische Hilfe gefragt. Dies funktioniert umso leichter, wenn das jeweilige Unternehmen Produkte herstellt, die im jeweiligen Krisengebiet dringend benötigt werden. Ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang ist das Unternehmen Profizelt24 aus Norderstedt. Nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti ließ das Unternehmen schnellstmöglich Zelte dorthin bringen, damit obdachlos gewordene Familien nicht auf der Straße leben müssen. Neben diesen direkten Hilfen arbeitet Profizelt24 aber auch mit Trägern wie Habitat for Humanity oder den SOS-Kinderdörfern zusammen.

Die Welt ein wenig besser machen

Selbstverständlich können auch große Unternehmen die Krisen dieser Welt nicht im Alleingang lösen. Trotzdem ist es wichtig, aufgrund dieser Tatsache nicht zu resignieren, sondern das Mögliche zu leisten. Denn je mehr Firmen und Privatleute sich engagieren, desto stärker ist der Effekt. Außerdem führt diese Art von Hilfe bei vielen zu einem allgemeinen Mentalitätswandel, der ein echtes Bewusstsein für die Probleme in aller Welt erst möglich macht.


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