Hertha für Streich «abgezockt» – Dardai warnt

Freiburg – Freiburgs Trainer Christian Streich hat Gegner Hertha BSC vor dem Rückrundenauftakt für seine Cleverness gelobt.

«Hertha steht jetzt da, wo sie stehen, weil sie so abgezockt spielen», sagte der Coach der Badener vor dem Aufeinandertreffen im Schwarzwald-Stadion am Sonntag (15.30 Uhr). Die Berliner wüssten, wie man knappe Spiele für sich entscheidet.

Sowohl der Hertha (30 Punkte) als auch dem SC Freiburg (23) war der Jahresauftakt in der Fußball-Bundesliga misslungen. Die Breisgauer waren dem FC Bayern München 1:2 unterlegen, die Mannschaft von Trainer Pal Dardai kassierte ein 1:3 in Leverkusen.

Die Freiburger sind jedoch ein Lieblingsgegner der Hertha. Vor fast 16 Jahren – im Mai 2001 – mussten die Berliner zuletzt als Verlierer (0:1) die Heimreise antreten. «Es erwartet uns ein sehr guter Gegner. Beide Teams sind sehr kompakt. Sie sind einen Tick schneller, wenn sie kontern», warnte Dardai nun vor den Freiburgern. «Wir nehmen es richtig ernst.»

Als Saisonziel hatte Hertha in der Winterpause mindestens Rang sechs und damit die Qualifikation für den Europapokal ausgegeben. Eine schwache Rückrunde nach einer starken Vorrunde wie in der vergangenen Saison soll diesmal unbedingt vermieden werden.

Für die Berliner soll es am Sonntag auch Stürmer Salomon Kalou richten. Nach seiner Rückkehr vom Afrika Cup könnte der Ivorer direkt in die Startelf rücken. SC-Trainer Christian Streich muss Außenverteidiger Pascal Stenzel ersetzen, der nach einer Schulter-OP wochenlang fehlen wird. Innenverteidiger Caglar Söyüncü steht nach seinen Adduktorenproblemen wieder zur Verfügung.

Fotocredits: Oliver Mehlis
(dpa)

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