HSV will im Abstiegsduell gegen Mainz «zusammenrücken»

Hamburg – Mit dem genesenen Torhüter Christian Mathenia und dem Teamgeist vom Trainingscamp in Rotenburg geht Fußball-Bundesligist Hamburger SV in das Abstiegsduell am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den FSV Mainz 05.

«Wir wollen zusammenrücken und den Geist beleben, der uns zuvor so stark gemacht hat», sagt Trainer Markus Gisdol vor dem drittletzten Spieltag. Er plant nach überstandener Knieprellung mit Mathenia, der an der Rippe verletzte Keeper René Adler könnte zur folgenden Auswärtspartie beim FC Schalke 04 fit werden.

Nach drei Niederlagen am Stück hofft Gisdol auf die Heimstärke im Volkspark vor etwa 51 000 Zuschauern: «Wir werden alles mobilisieren. In dieser Situation ist eine besondere Leistung nötig, es ist auch eine Riesen-Chance, solche Momente zu meistern.» Ein offener Brief der HSV Supporters, die sich hinter den Tabellen-16. stellen und zur Unterstützung aufrufen, ist bei dem Coach und der Mannschaft gut angekommen. «Der erste Schritt muss immer vom Team kommen, du kannst nicht erwarten, dass es immer von außen kommt», erklärte der 47-Jährige.

Die Mainzer seien geprägt von Trainer Martin Schmidt. «Ich habe großen Respekt vor der Arbeit. Nach vielen Jahren guter Arbeit sind sie erstmals in einer schwierigen Lage», sagte Gisdol. In Bestbesetzung werden die Gäste beim punktgleichen Rivalen (33 Punkte) antreten und einen neuen Negativrekord nach 16 Saisonniederlagen vermeiden wollen.

«Alle sind spielbereit», sagt Schmidt. Das gelte auch für die zuletzt angeschlagenen Danny Latza, Alexander Hack und Jhon Cordoba. Nach dem 1:2 im Heimspiel gegen Mönchengladbach sollen sich die Mainzer beim HSV in die Partie «reinknechten». Der 05-Coach erwartet einen Krimi: «Wir wollen die Hauptrolle spielen und als Sieger rausgehen.»

Fotocredits: Michael Bahlo
(dpa)

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