HSV will Revanche: Gladbach erneut im Volksparkstadion

Hamburg – Fußball-Bundesligist Hamburger SV bangt vor dem Sonntagsspiel gegen Borussia Mönchengladbach um den Einsatz von Topscorer Nicolai Müller. Wegen eines Magen-Darm-Infekts konnte Müller zuletzt nur individuell trainieren.

Zudem wird in Mergim Mavraj weiterhin ein Schlüsselspieler in der Vierer-Abwehrkette der Hamburger fehlen. Dennoch will sich der seit sechs Liga-Heimspielen ungeschlagene HSV für das 1:2-Aus im DFB-Pokal-Viertelfinale vor elf Tagen revanchieren.

«Wenn man an ein paar Schräubchen noch dreht, dann glaube ich, haben wir eine gute Chance, da was Zählbares zu holen», sagte Trainer Markus Gisdol. Die letzten vier Aufeinandertreffen in der Bundesliga geben dem Trainer recht: Zweimal siegte der HSV, zweimal gab es ein Unentschieden.

Ob auf der linken Außenbahn der zuletzt befreit aufspielende Aaron Hunt den Vorzug vor Filip Kostic erhält, wollte Gisdol nicht sagen. Beide seien eine Option. Möglich ist auch, dass Hunt für Müller auf der rechten Seite beginnt.

Bei Gladbach könnte sich die Doppelbelastung nach einer weiteren Englischen Woche und dem Europa-League-Achtelfinale bei Schalke (1:1) bemerkbar machen. «Das Spiel hat richtig Kraft gekostet», sagte Verteidiger Tony Jantschke. Die Gäste stellen das beste Team der Rückrunde – mit 15 Punkten aus sechs Spielen lassen die Gladbacher in der Rückrundentabelle sogar den FC Bayern hinter sich.

Coach Dieter Hecking kann mit den am Donnerstag in den Kader zurückgekehrten Jantschke und Patrick Herrmann wieder auf zwei seiner Leistungsträger setzen. «Sie haben im Grunde einen Champions-League-Kader», sagte HSV-Trainer Gisdol.

Fotocredits: Jan Woitas
(dpa)

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