IHF unterzieht Russlands Spielerinnen Dopingtests

Basel (dpa) – Der Handball-Weltverband IHF will bei der russischen Frauen-Nationalmannschaft kurzfristige Dopingkontrollen im Training durchführen.

Dafür wurde per Brief an den russischen Verband der derzeitige Aufenthaltsort der Auswahl erfragt. Die Proben würden dann in einem von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) akkreditierten Labor untersucht, teilte die IHF am Dienstag mit. Von den Ergebnissen hängt das weitere Vorgehen ab.

Die russische Mannschaftsleitung hatte für Verwirrung gesorgt, nachdem in Ljudmila Postnowa und Xenia Makejewa zwei der besten Spielerinnen aus dem Kader gestrichen und ersetzt worden waren. Dies sei wegen Verletzungen geschehen, sagte Verbandspräsident Sergej Schischkarjew. Die russische Mannschaft trainiert in Nowogorsk und fliegt am 28. Juli nach Rio de Janeiro.

Fotocredits: Srdjan Suki

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