Im Trend: Genossenschaftlich produzierte Waren

Weihnachtszeit ist Einkaufszeit. Egal wer, alle kaufen Geschenke und wollen im Gegenzug beschenkt werden. Was gekauft wird entscheidet meist die Lust und der Geldbeutel. Doch meistens weiß man wenig über die Herkunft und die Herstellung der Waren. Gerade dieses Interesse, woher Waren stammen und welchen Produktionszyklus sie in der Herstellung durchlebt haben, interessiert immer mehr Menschen und hat sich zu einem regelrechten Trend entwickelt. Was  bei Lebensmitteln schon lange gilt, und mit dem Biosiegel versehen wird, gibz jetzt auch für herkömmliche Waren.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich dabei sogenannte genossenschaftlich produzierte Waren. Genossenschaften sind so alt, wie die Industrialisierung – und damit die Geschichte der Produktion- selber. Genossenschaften und Gewerkschaften verhinderten die Ausbeutung und die katastrophalen Arbeitsbedingungen unter denen die Arbeiterklasse mit dem Aufkommen von Manufakturen und Fabriken zu leiden hatte. Auch heute steht genossenschaftlich produzierte Ware immer noch für fairen Lohn und faire Arbeitsbedingungen.

Ein schönes Beispiel ist hierfür das Berliner Kaufhaus Le Grand Magasin, das im Januar 2008 eröffnete und ausschließlich genossenschaftlich produzierte Waren aus dem non-food-Bereich verkauft und vetreibt.  Das Besondere an Le Grand Magasin ist, dass sich der Künstler -wie auf dem agressiven freien Markt- nicht den Bedingungen der Ökonomie unterordnen muss. Vielmehr eignet sich der Künstler das Kaufhaus an und nutzt es für Zwecke , die vom Künstler als relevant erklärt werden. Wer sich für die Philosophie von Le Grand Magasin interessiert, der sollte mal auf der Webseite vorbeischauen.

Und wer Lust bekommen hat auf genossenschaftliche produzierte Ware, der kann hier mehr dazu erfahren und auch gleich kaufen, kaufen, kaufen!

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