Kaiserschmarrn nach Werder-Dreierpack aus Österreich

Bremen (dpa) – Nach der historischen Austria-Show konnte sich Zlatko Junuzovic ein Grinsen nicht verkneifen.

«Um den Kaiserschmarrn werden wir nicht drumherumkommen», sagte der Spielmacher von Werder Bremen nach dem 3:0 (1:0) gegen RB Leipzig, bei dem es erstmals in einem Spiel der Fußball-Bundesliga drei österreichische Torschützen gab. Und das ausgerechnet gegen das Team, das vom österreichischen Getränkehersteller Red Bull mit vielen Millionen bezuschusst wird.

Kapitän Junuzovic war an allen Treffern beteiligt. Den ersten (34. Minute) machte er mit einem sehenswerten 20-Meter-Schuss selbst, dann legte er per Freistoß für Florian Grillitsch (59.) auf, und bei Florian Kainz (90.) war er auch an der Vorarbeit beteiligt. Dem Youngster gelang der erste Bundesliga-Treffer. «Mir ist das relativ egal, wer die Tore macht, sie tun alle gleich weh, auch von Landsleuten», sagte RB-Coach Ralph Hasenhüttl nüchtern.

Gegenüber Alexander Nouri freute sich, dass seine Mannschaft die Ausfälle von Serge Gnabry und Max Kruse kompensierte: «Das war großartig und mit viel Herz.» Junuzovic versäumte es nicht, für Nouri Werbung in Sachen Vertragsverlängerung zu machen: «Das Trainerteam passt, ich finde, dass gut gearbeitet wird.» Es sei die Aufgabe des Vorstandes, darüber nachzudenken. Das Team könne nur Impulse geben.

Fotocredits: Carmen Jaspersen

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