Kein Bekenntnis zu KSC-Trainer Oral nach 1:2 gegen Fürth

Karlsruhe – Trainer Tomas Oral muss beim abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC um seinen Job bangen. Nach dem 1:2 (0:2) am Freitag gegen die SpVgg Greuther Fürth vermied der neue KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer ein eindeutiges Bekenntnis zu Oral.

Der KSC könnte am Wochenende bei Erfolgen der Konkurrenz auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen.

«Es gibt jetzt nicht die finale Aussage von mir, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Die gibt es vielleicht Anfang der Woche», erklärte Kreuzer. «Irgendjemand müsse die Mannschaft ja auf das kommenden Spiel bei Dynamo Dresden vorbereiten. «Das ist eine Situation, wo man einmal drüber schlafen muss und sich dann mit einem klaren Kopf hinsetzen muss.»

Der über weite Strecken harmlose KSC verlor gegen Greuther Fürth das vierte Heimspiel in Serie und blieb zum insgesamt fünften Mal nacheinander ohne Sieg. Dimitris Diamantakos vergab vor 10 575 Zuschauern in der Schlussminute die Chance zum Ausgleich, als er mit einem Foulelfmeter an Fürths Balasz Megyeri scheiterte (90.). Zehn Minuten zuvor hatte er mit dem ersten Foulelfmeter auf 1:2 verkürzt (80.). Die vor der Pause überlegenen Gäste waren durch Khaled Narey (6.) und Mathis Bolly (24.) früh in Führung gegangen.

Fotocredits: Uwe Anspach
(dpa)

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