Kombinierer im Sprungtraining stark – Frenzel vor Kircheisen

Pyeongchang – Die deutschen Nordischen Kombinierer haben ihre Sprungprobleme offenbar unmittelbar vor Olympia hinter sich gelassen. Beim zweiten von drei Trainingsblöcken sprang Olympiasieger Eric Frenzel am Montag in Pyeongchang auf 108 Meter und ließ damit die Konkurrenz hinter sich.

Seine Teamkollegen Björn Kircheisen mit einer Weite von 101 Metern und Vinzenz Geiger, der 104 Meter sprang, landeten auf den Rängen zwei und drei. Weil auf der Anlage im Alpensia Nordic Park starker Wind herrschte, konnte nur einer von drei geplanten Probesprüngen für das erste olympische Einzel an diesem Mittwoch (07.00 Uhr/09.45 Uhr/MEZ) stattfinden.

«Ich fühle mich gut. Die Sprünge, die wir bisher gemacht haben, waren auf ordentlichem Niveau», sagte Fahnenträger Frenzel, der als einziger deutscher Kombinierer schon seit Donnerstag in Südkorea weilt. Fabian Rießle als Sechster und Johannes Rydzek auf Rang acht komplettierten ein gutes Teamergebnis. Die härtesten Rivalen der Deutschen – die Norweger und der Japaner Akito Watabe – hatten das Training allerdings ausgelassen. Am Dienstag verzichten dafür die DSV-Kombinierer auf das Training. Lediglich Vierfach-Weltmeister  Rydzek wird voraussichtlich noch einen Sprung absolvieren.

Bei den schwierigen und windigen Verhältnissen müssen sich auch die Skisprung-Frauen am Montag (13.50 Uhr/MEZ) auf einen zähen Wettkampf einstellen. Das Männer-Springen hatte am Samstag auf der kleinen Schanze bereits knapp drei Stunden gedauert.

Fotocredits: Kirsty Wigglesworth
(dpa)

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