Kühlboxen im Test: Billigste und die teuerste liegen vorn

Stuttgart – Wer eine Kühlbox fürs Auto kaufen will, muss für gute Qualität nicht immer tief in die Tasche greifen. Bei einem gemeinsamen Test des Auto Club Europa (ACE) und der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) überzeugte vor allem die billigste Box.

Insgesamt nahmen die Prüfer acht sogenannte thermoelektrische Modelle unter die Lupe, die über den Zigarettenanzünder im Auto und auch mit 230 Volt funktionieren.

Wer keine starke Kühlung um den Gefrierpunkt herum braucht und sie nicht unter extremen Klimabedingungen einsetzen will, sei mit solchen Boxen gut beraten, so der ACE. Die besten Modelle etwa kommen nach sechs Stunden mit 12 Volt auf eine Kühltemperatur von 12 Grad bis knapp über 13 Grad Celsius. Die schlechtesten erreichen so lediglich um die 21 Grad.

Der Testsieger «Mobicool T 26 AC/DC» für rund 48 Euro ist «sehr empfehlenswert». Genauso wie die Zweitplatzierte «Dometic TropiCool TCX 21». Die wiederum ist mit 199 Euro die teuerste Box im Test. Auf dem dritten Rang findet sich die «Campingaz Powerbox Plus 28 TE Cooler» für rund 95 Euro. Sie ist wie drei weitere Modelle zwischen rund 50 und 65 Euro «empfehlenswert». Auf den letzten zwei Plätzen landen zwei Produkte für rund 56 und 90 Euro. Sie sind nur «bedingt empfehlenswert». Unter anderem auch weil sie im Labortest etwa bei der Abkühlleistung, der Hitzeresistenz oder bei einem simulierten Stromausfall schlechter abschneiden.

Durchweg alle Boxen zeigen sich sehr stabil und haben einen genormten Sturz aus 80 Zentimetern auf Beton ohne Probleme überstanden. Bei der Ladungssicherung haben die meisten aber Nachholbedarf: Nur zwei Modelle lassen sich mit dem Sicherheitsgurt verbinden.

Fotocredits: Angelika Emmerling
(dpa/tmn)

(dpa)
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