Mietwagennutzung – Darauf sollten Sie vor Vertragsabschluss achten

Junge Frau lächelnd im MietwagenDank vieler Vergleichsportale können Sie günstig ein Auto oder einen Transporter mieten. Aber Vorsicht: Es kommt nicht allein auf den Basispreis an. Informieren Sie sich über die genauen Konditionen!


Zahlungen für Schäden meiden

Verursachen Sie mit Ihrem Mietauto einen Unfall, gibt es Autoverleiher, die versuchen, die Kosten für die Reparatur auf Sie abzuwälzen. Im schlimmsten Fall zahlen Sie mehrere Tausend Euro.

Aber keine Sorge: Das kann Ihnen bei seriösen Anbietern aber nicht drohen. Diese vermieten ihre Fahrzeuge (Mietwagen, aber auch Transporter), so wie es auch Experten empfehlen, immer mit einer Vollkaskoversicherung. Das verteuert die Rechnung zwar um einige Euro, dafür aber sind Sie keinen finanziellen Risiken ausgesetzt.

Genauso dazu gehört eine Haftpflichtversicherung, die sogar gesetzlich festgelegt ist. In einigen südlichen Ländern liegen die Deckungssummen aber weit niedriger als in Deutschland, bei einem Personenschaden drohen hohe Forderungen. Sie sollten deshalb über die sogenannte Mallorca-Police verfügen, welche die Deckungssumme auf das deutsche Niveau anhebt. Sie können diese Police bei einer Versicherung beantragen, eventuell enthält Ihre bestehende Kfz-Haftpflichtversicherung bereits diese Zusatzleistung. Zudem sollten Sie den Wagen vor der Übernahme inspizieren Sie den Wagen. Lassen Sie sich bestehende Mängel im Übergabeprotokoll bestätigen.

Tank- und Kilometerregelung begutachten

Beachten Sie beim Vergleich die Zusatzkosten, hier können versteckte Kosten lauern

Folgende Punkte verdienen Aufmerksamkeit:

  • Tankfüllung: Am Markt haben sich zwei Varianten durchgesetzt. Full-to-Full heißt, dass Sie den Wagen vollgetankt zurückgeben.Der Vorteil: Sie bezahlen nur das, was Sie tatsächlich verbraucht haben.Bei Full-to-Empty verlangen Vermieter dagegen den Preis für eine volle Tankfüllung.
  • Kilometerregelung: Recherchieren Sie, ob der Preis sämtliche Strecken abdeckt oder ob Sie ab einer bestimmten Grenze pro Kilometer extra bezahlen müssen. Eine solche Grenze stellt aber kein Problem dar, wenn Sie wissen, dass Sie diese nicht überschreiten werden.
  • Zusätzliche Gebühren: Extrakosten können auch für einen Kindersitz, ein Navigationsgerät, die Rückgabe außerhalb der Öffnungszeiten oder einen zweiten Fahrer anfallen.

Deshalb gilt: Bestehen Sie immer – auch im Urlaub – auf einem schriftlichen Vertrag, in dem auch die Mängel dokumentiert werden und lesen Sie ihn vor Unterzeichnung genau. Zahlen Sie eine Kaution, sollten Sie sich diese unbedingt quittieren lassen.

Wenn Sie die vorangegangen Tipps berücksichtigen, dann steht dem Leihen eines Mietfahrzeuges nichts im Weg – ob es nun der Pkw im Urlaub ist, oder das Transporter mieten in der Heimat, beispielsweise für den Umzug.

Wir wünschen eine gute Fahrt.

Foto: Thinkstockphotos, iStock, JuNi Art

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