Mode als Lebensgefühl und Full-Time-Job

Nachts ist die einzige Zeit, wo wir und die Mode schlafen 😉

Aber am Morgen geht es wieder los: Noch vor dem Alltag Streß vor dem Kleiderschrank 😉

Je nachdem, was der Tag für uns bereit hält, kleiden und stylen wir uns. Aber nicht nur der Terminkalender, auch die Laune bestimmt unsere Kleidungsauswahl.
Wer jeden Tag modisch up-to-date und makellos geschminkt sein will, hat damit schon einen Fulltime-Job. Ich habe einen Freundin, die braucht jeden Tag zwei bis drei Stunden, um sich entsprechend in Schale zu werfen und macht nicht mal dem Handwerker ungestylt auf.

Kleidung ist Kommunikation
Wir zeigen der Welt allerhand, vielleicht mehr, als uns lieb ist. Zumindest, wenn wir einem aufmerksamen Beobachter begegnen 😉
Unsere Kleidung dient also auch als Bilderbuch unseres Selbst – für jeden offensichtlich. Niemandem ist es wirklich gleichgültig, was er trägt, auch wenn das gerne mal behauptet wird. ebay lebt von den Leuten, die Klamotten Secondhand weiterverkaufen, weil diese Menschen sich in selbigen nicht wiederfinden und eine Frau kann sich allein durch das Geschenk ihres Partners auf Sex reduziert oder unverstanden fühlen.

Mode ändert sich und wird von Trends vorgegeben, Stil kommt aus einem selbst. Ob wir körperbetont tragen, XXL-Zelte über uns stülpen oder uns mit Glitzer behängen, underdressed und overdressed, zwischen Verführung und Verweigerung – all das verrät ganz viel über unsere Persönlichkeit. Unsere Kleidung zeigt somit auch, wofür wir geliebt und anerkannt werden möchten

Aber zum Glück ist ein Outfit leicht zu verändern, es funktioniert manchmal wie eine Häutung und in unserer Zeit häuten wir uns oft. Wobei – wenn man oft seinen Stil wechselt, sozusagen den Chamäleon-Stil pflegt, sagt das auch wieder was aus.

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