Modischer Purismus

Klare Linien, gedeckte, dezente Farben und gerade Schnitte – anhand dieser Eigenschaften erkennt man den minimalistischen Chic, der uns modisch in den Herbst begleiten wird.

Bekannt für den „modischen Purismus“ sind etwa die Modehäuser Calvin Klein und Jil Sander. Doch in ihren Herbst/ Winter-Shows setzten zum Beispiel auch Gucci, Stella McCartney oder Valentino auf betont schlicht gehaltene Kleidung.

Tonangebend für diesen Trend sind ganz speziell die Farben Grau, Silber und Weiß. Denn wie wohl keine anderen Farbtöne wirken sie klar, einfach, aber dennoch elegant.

Muster zählen nicht zu den Bestandteilen des Minimalismus. Und generell werden Dekoelemente hier eher vermieden. Stattdessen werten Reißverschlüsse, verdeckte Taschen, betonte Nähte oder geschickt gesetzte Cut Outs das Outfit auf.

Besonders Kleider in minimalistischer Optik wirken elegant. Typisch ist dabei, dass auf das Dekolleté verzichtet wird. Der Ausschnitt am Hals ist sehr klein, maximal U-Boot-Form ist erlaubt. Dafür dürfen die Trendsetterinnen allerdings Bein zeigen. Minikleider im Sixties-Stil sind angesagt.

Dazu trägt man graue oder weiße Strumpfhosen oder zeigt die Beine. Klassisch kombiniert wird minimalistische Mode mit Pumps oder Ankle Boots. Besonders schön sind etwa Mary Janes, die wohl zeitlosen Louboutins oder leicht spitz zulaufende Kittenheels.

Auch die Haare werden klassisch und chic getragen. Entweder man glättet sie mit einem Glätteisen und trägt sie offen. Haarspray mit leichten Glanzpartikeln sorgt dabei für zusätzlichen Schimmer im Haar. Oder die Haare werden streng nach hinten zusammengefasst. Durch Gel kann der Glätteeffekt verstärkt werden. Kurze Haare werden ebenfalls streng am Kopf frisiert.

Auf Schmuck wird bei diesem Trend beinah ganz verzichtet. Passend ist allerdings dennoch ein schmaler Gürtel um die Taille oder ein unifarbener Armreif am Handgelenk.

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