Nach Großkreutz-Wirbel: Stuttgart kann großen Schritt machen

Braunschweig – Mit einem Sieg im Spitzenspiel bei Eintracht Braunschweig kann der VfB Stuttgart einen großen Schritt in Richtung Erstliga-Rückkehr machen.

Gewinnen die Schwaben an diesem Montag (20.15 Uhr) bei den Niedersachsen, lägen sie bereits acht Punkte vor Hannover 96 auf dem Relegationsplatz und sogar schon zehn Zähler vor der Eintracht aus Braunschweig. «Das ist ein ganz wichtiges und ein ganz schweres Spiel für uns», sagte VfB-Coach Hannes Wolf.

Nach dem Trubel um die Trennung von Weltmeister Kevin Großkreutz wollen sich die Stuttgarter nun wieder auf Fußball konzentrieren. «Natürlich war das eine turbulente Woche. Wir hätten uns das gern erspart», sagte Wolf zu den Geschehnissen rund um Großkreutz. Das Team sei mit dem Vorfall aber «bemerkenswert» umgegangen, sagte Wolf. «Egal wie das Spiel ausgeht, die Verbindung zu der Geschichte ist nicht zulässig in der Bewertung für das Spiel.» Planen kann der VfB mit Stürmer Simon Terodde, der sich nach seinem Nasenbeinbruch einsatzbereit gemeldet hat.

Die Braunschweiger wollen den Aufstiegskampf in der zweiten Liga mit dem ersten Heimsieg im neuen Jahr wieder spannend machen. Dafür brauche seine Mannschaft aber ein «nahezu perfektes Spiel», sagte Trainer Torsten Lieberknecht. «Der Gegner hat eine Mannschaft, die auf allen Positionen durchweg erstligareif besetzt ist, es wird eine riesengroße Herausforderung.» Lieberknecht traut seinem Team aber einen Sieg zu. «Wir müssen nahezu fehlerfrei spielen, aber dazu sind wir in der Lage», sagte der Eintracht-Coach.

Fotocredits: Deniz Calagan
(dpa)

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