Nachhaltig und gleichzeitig rentabel? – Wissenswertes zu ökologischen Investments

Die Ausrichtung der eigenen Investment-Strategie auf nachhaltige und ökologische Ziele ist für viele Anleger eine wichtige Motivation. Allerdings stellt die Auswahl der geeigneten Wertpapiere und Anlageprodukte eine Herausforderung dar, denn nicht jede Aktie weist ein gesundes Kurs-Gewinn-Verhältnis auf. Infrastrukturfonds könnten eine interessante Alternative sein.

Bewertung von grünen Wertpapieren und Produkten

Die hohe Nachfrage lässt insbesondere Aktienwerte schnell aufblähen, sodass für Anleger die Risiken größer sind, als die zu erzielende Rendite realistisch sein kann. Selbst wenn einem Unternehmen gute Aussichten auf dem Weltmarkt eingeräumt werden, muss das Kurs-Gewinn-Verhältnis der jeweiligen Aktie geprüft werden. Fällt dieses zu hoch aus, weil der Kurs der Unternehmenswerte viel höher ist als es die Gewinne und damit die Werthaltigkeit eigentlich hergeben, wird mit Sicherheit ein Kurseinbruch folgen. Experten befürchten wegen der starken Nachfrage nämlich eine Blasenbildung (die sogenannte „grüne Blase“), die vom Markt in absehbarer Zeit korrigiert werden muss. Aber Anleger können auf rentable Alternativen ausweichen, um einen nachhaltigen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Infrastrukturfonds werden zwar meist als geschlossene Fonds und damit verbindlicher aufgelegt, aber sie zeichnet eine relativ hohe Sicherheit aus.

Wichtige Investitionen in langlebige Grundeinrichtungen

Große Projekte, die für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben existenziell wichtig sind, werden oft mit Hilfe von geschlossenen Fonds finanziert. Dazu zählen neben öffentlichen Einrichtungen, wie beispielsweise Krankenhäuser oder Schulen, auch Ver- oder Entsorgungseinrichtungen, Straßen- und Schienennetze, Gas-, Strom- oder Kommunikationsnetze, aber auch Kraftwerke für erneuerbare Energien. Nicht alle dieser Infrastrukturfonds (mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier), die mit Beteiligungen die notwendige Eigenkapitalquote realisieren, um die Finanzierung aufnehmen zu können, sind für Privatanleger zugänglich. Einige Initiatoren haben sich aber auf interessante Projekte für die Umwelt spezialisiert, sodass auch private Investoren etwas für die Umwelt tun und dabei von der Sicherheit sowie der interessanten Rendite profitieren können.

Nachhaltiges Investment auch für Privatanleger

Geschlossene Fonds, die zur Finanzierung wichtiger Investitionsprojekte der sozialen oder ökonomischen Infrastruktur aufgelegt werden, stellen interessante Geldanlagen dar. Spezielle Fonds stehen auch privaten Anlegern offen, sodass sie zum Beispiel mit ihrem Investment zur Realisierung eines Kraftwerkes für erneuerbare Energien beitragen können. Als Alternative zu den oft überbewerteten Aktien von ökologisch ausgerichteten Unternehmen sind diese Beteiligungen durchaus in Erwägung zu ziehen.

Foto: Ingo Bartussek – Fotolia

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