Nächstes Highlight für Gladbach – Heidel zurück in Mainz

Berlin – Drei Tage nach dem spannenden und hoch emotionalen deutschen Duell in der Europa League sind der FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach wieder in der Fußball-Bundesliga gefordert.

Die Schalker treten nach dem 2:2 in Gladbach mit dem positiven Erlebnis des europäischen Viertelfinaleinzugs im Hinterkopf um 15.30 Uhr beim FSV Mainz 05 an. Zwei Stunden später hat die Borussia den FC Bayern München zu Gast. Ein Highlight, doch der VfL hat jede Menge Sorgen.

RÜCKKEHR: Für Schalke-Sportvorstand Christian Heidel ist die Partie in Mainz kein gewöhnliches Spiel, kehrt er doch zu seinem Herzensverein zurück. 25 Jahre lenkte Heidel die Geschicke der Rheinhessen, bevor er im vergangenen Sommer nach Gelsenkirchen wechselte. «Ich freue mich darauf, unglaublich viele Freunde wieder zu treffen – auch wenn ich unbedingt gewinnen will», sagte Heidel. Beide Mannschaften liegen nur einen Punkt auseinander und können jeden Zähler gebrauchen.

RÜCKENWIND: Die Schalker Beine könnten nach dem intensiven Spiel vom Donnerstag schwer sein. Coach Markus Weinzierl hofft auf den positiven Effekt des Weiterkommens. «Zeit zum Feiern hatten wir nicht», sagte er. «Aber das positive Erlebnis in Mönchengladbach verleiht uns sicherlich noch einmal zusätzlichen Schwung. «Den müssen wir mitnehmen. Ich glaube, dass die Euphorie noch einmal neue Kräfte freisetzt.»

RÜCKSCHLÄGE: Ganz anders ist die Situation in Mönchengladbach. Die Elf vom Niederrhein ist nach dem bitteren internationalen Aus nicht nur emotional, sondern auch personell gebeutelt: In Thorgan Hazard, Christoph Kramer und Fabian Johnson fallen drei Leistungsträger verletzt aus. Auch der zuletzt starke Mo Dahoud und Kapitän Lars Stindl sind fraglich. Beide sind angeschlagen.

AUSGERUHT: Anders als Gegner Gladbach mussten die Bayern unter der Woche nicht spielen. Das könnte ein Vorteil sein. «Aber nur, wenn wir schnell und mit hoher Intensität spielen», sagte FCB-Trainer Carlo Ancelotti. Er muss auf den gesperrten Arturo Vidal und den verletzten Douglas Costa verzichten. Nach der 0:3-Niederlage von RB Leipzig bei Werder Bremen können die Münchner ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten auf 13 Punkte ausbauen.

Fotocredits: Tobias Hase
(dpa)

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