NUDE eröffnet bei der Berlin Fashion Week

Es ist mal wieder Berlin Fashion Week. Neben den großen Schauen und Events, die in der Regel nur einem geladenen Publikum vorbehalten sind, finden auch wieder zahlreiche Parties und Veranstaltungen statt, für die man keine Einladungen oder Tickets braucht. Los geht es zum Beispiel mit der Shop-Eröffnung von NUDE.

Bei NUDE handelt es sich um einen sogenannten Pop-UP Shop, der lediglich während der Zeit der Fashion Week in Berlin, vom 17. bis 21. Januar, geöffnet hat und junge Modelabels präsentiert, die in den letzten Jahren nach einem Modedesign-Studium an der HTW Berlin entstanden sind. NUDE bietet den jungen, aufstrebenden und teils bereits etablierten Designern die Möglichkeit ihre Kleidung zu verkaufen und die Arbeiten in einem innovativen und kreativen Umfeld einfallsreich auszustellen. Heute ist das Grand Opening bevor in den nächsten Tagen ein ständig wechselndes Programm für Abwechslung sorgt.

NUDE Pop-Up Shop: Mode, Kunst und Performances

Langweilig dürfte es in den kommenden Tagen im NUDE Shop wohl kaum werden. Labels wie Vladimir Karaleev, Franzius, Julice en rêve, 30PaarHaende und andere sorgen mit einem bunten Programm für Unterhaltung. Dance-Performances, ein Live-Fotoshooting, Videos und Installationen stehen auf dem Plan. Natürlich kann auch fleißig geshoppt werden und so verspricht besonders der Designer-Sale am Samstag, dass man den NUDE Shop auf keinen Fall nackt verlassen muss.
Finden kann man den temporären Laden im Hackeschen Quartier am Litfaßplatz 2 in Berlin. Nach der Eröffnungs-Veranstaltung heute Abend um 20 Uhr ist der NUDE Shop noch bis zum 21. Januar täglich von 13:00 Uhr bis 21:00 Uhr geöffnet.

Pop-Up Stores: Guerilla-Marketing in der Mode

Nachdem Rei Kawakubo 2004 den ersten Pop-UP Store für ihr Label Comme des Garçons eröffnete, folgten viele weitere Modemarken diesem Konzept aus dem Guerilla-Marketing. Die Läden öffnen nur für einen bestimmten und relativ kurzen Zeitraum und sind in der Regel an ungewöhnlichen Orten angesiedelt. Oftmals werden Termine und Ort wie bei einer geheimen Party nur durch Mundpropaganda weitergesagt, was den Event-Charakter verstärkt und das Shopping zu einem wahren Erlebnis macht. Die Pop-Up Stores vermitteln dank ihres temporären Daseins den Eindruck, dass es sich um etwas Besonderes und Rares handelt. Und alles was selten ist, ist ja bekanntermaßen gerade interessant, was man ja auch bei limitierten Auflagen verschiedener Produkte feststellen kann. Außerdem lockt die improvisierte und kreative Inszenierung der Artikel in einer außergewöhnlichen Umgebung, wie Lagerhallen, Clubs oder Garagen auch neue Kunden und Zielgruppen an.

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