Nübel gegen Neuer: Torhüter und Kapitäne im Fokus

Gelsenkirchen – Coutinho hin oder her. Neben dem möglichen Bundesliga-Debüt des Brasilianers rücken im Topspiel des FC Schalke gegen Bayern München am Samstag (18.30 Uhr) die beiden Torhüter und Kapitäne in den Blickpunkt.

Erstmals treffen Alexander Nübel und sein berühmter Vorgänger Manuel Neuer aufeinander. Beim letzten Duell, dem 3:1-Sieg der Bayern im Februar in München, war Nübel zwar schon die neue Schalker Nummer eins, fehlte aber gesperrt. Und auf der anderen Seite hütete Sven Ulreich das Bayern-Tor, weil Neuer verletzt war.

Ein interessanter Vergleich wird es allemal, der durch die Spekulationen um Nübels Zukunft zusätzliche Brisanz erhält. Schon länger wird kolportiert, dass die Bayern den 22-Jährigen als Neuers Nachfolger auserkoren habe. Auf der anderen Seite zeigt der elf Jahre ältere Bayern-Keeper nach seinen Fußbrüchen wieder Präsenz und Klasse und macht keinerlei Anstalten, seinen Platz zu räumen.

Dass Nübel zögert, dass ihm vorliegende Angebot zur Verlängerung des 2020 auslaufenden Vertrags in Gelsenkirchen anzunehmen, werten viele als Abwanderungsgedanken. Doch dem widerspricht der jüngste aller Bundesliga-Kapitäne. Man sei in Gesprächen und er sei froh, dass Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider ihm kein Ultimatum setze. «Ich brauche die Zeit, denn es ist keine einfache Entscheidung.»

Fotocredits: Rolf Vennenbernd
(dpa)

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