Kollektion zum „Sex and the City“-Film – schlechter Scherz?

Ende Mai kommt der Film zur US-Soap „Sex and the City“ in die deutschen Kinos. Peek und Cloppenburg wollen eine filmbegleitende Kollektion herausbringen, die den weiblichen Kunden den Style des Films näherbringen soll.

… Super. Schließlich haben wir ja noch nicht genug von solchen Kollektionen. Stars, die mit bestenfalls durchschnittlichen Modehäusern kooperieren, um uns die neuesten synthetisch hergestellten Machwerke als „originell“ zu verkaufen – Schon bei Madonna hat mich das Konzept angekotzt. Und jetzt die „Sex and the City“- Schnepfen? Da werden wieder tausende von Fans die Läden stürmen, werden wieder Klamotten kaufen, die ihnen vorgetragen werden von Frauen, die um die 20 Jahre älter sind.

„Trag dich wie Carrie Bradshaw“, vor allem wenn du 16 bist und dein sauer zusammengespartes Geld für billige Kleider für 30jährige rausschmeißt. Cool. Mit 16 hat Carrie Bradshaw oder Sarah Jessica Irgendwie mit Sicherheit keine Kleider von Peek & Cloppenburg getragen.

Über die altersmäßig höher angesetzte Zielgruppe von 20-30jährigen Frauen müssen wir hier gar nicht reden. Warum ist es für 17-jährige lächerlich, sich Baggy-Pants von Eminem zu kaufen, wenn Twens, die sich beim Nachrennen amerikanischer Marken von fiktiven Charakteren einer Abenserie beraten lassen, im Trend liegen sollen?

Ich werd jedenfalls jede Frau, die das Zeug trägt, mit ausgestrecktem Zeigefinger auslachen. Mein Beitrag zur Trendkorrektur.

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