Pechstein auf Rang 13 bei Olympia-Premiere des Massenstarts

Pyeongchang – Claudia Pechstein hat in ihrem 19. Rennen bei Olympischen Winterspielen die miserable Bilanz der deutschen Eisschnellläufer bei den Winterspielen in Pyeongchang nicht aufpolieren können.

Bei der Olympia-Premiere der Massenstartrennen kam die Berlinerin zwei Tage nach ihrem 46. Geburtstag im Finale auf den 13. Platz. Dabei hatte sie tags zuvor auf den Besuch des Halbfinals der Eishockey-Spieler gegen Kanada verzichtet, um sich nicht von ihrem letzten Rennen in Südkorea ablenken zu lassen.

Das erste Olympia-Gold im Massenstart ging am Samstag an die Japanerin Nana Takagi, die sich im Spurt vor der von 7500 Zuschauern im Gengneung Oval angefeuerten Ex-Weltmeisterin Kim Bo Reum aus Südkorea und Irene Schouten aus den Niederlanden durchsetzte.

In ihren anderen Einzel-Rennen war die fünfmalige Olympiasiegerin Pechstein zuvor nicht über die Ränge acht und neun über 5000 beziehungsweise 3000 Meter hinausgekommen. Im Teamrennen hatten die deutschen Eisschnellläuferinnen mit Platz sechs enttäuscht, nachdem sie mit Medaillen-Ambitionen angereist waren.

Schon vor dem Massenstartrennen hatte Pechstein von einer «Lotterie» gesprochen, bei der man nicht wissen, wie sie ausgehen könnte. Als Elfte der WM im Vorjahr zählte sie nicht zu den Mitfavoriten, obwohl ihr in Calgary im Dezember ein überraschender Weltcup-Coup gelungen war. Im Halbfinale konnte sie aufgrund eines erfolgreichen Zwischenspurts fünf Punkte sammeln und somit ein paar Kräfte für das Finale sparen. Ein vierter Platz reichte ihr zum Einzug in den Endkampf.

Fotocredits: Peter Kneffel
(dpa)

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