Plus für öffentliche Kassen: Milliardenüberschuss bei Steuereinnahmen

Plus für öffentliche Kassen: Milliardenüberschuss bei Steuereinnahmen Durch höhere Steuereinnahmen verzeichneten Bund, Länder und Kommunen ein sattes Plus in ihren Kassen. Laut dem Statistischen Bundesamt betrug der Finanzierungsüberschuss am Ende des dritten Quartals 2015 knapp vier Milliarden Euro.

2015 ließen die gute Konjunktur und die gestiegenen Steuereinnahmen die öffentlichen Kassen des Bundes sowie der Länder und Kommunen klingeln. Dadurch konnte im Gesamthaushalt ein Überschuss von 3,9 Milliarden Euro erzielt werden.

Höhere Einnahmen, weniger Ausgaben

Das lag daran, dass die Einnahmen des öffentlichen Gesamthaushalts stärker gestiegen sind als die Ausgaben. Rund 948 Milliarden Euro Einnahmen standen 944 Milliarden Euro Ausgaben gegenüber. Die Einnahmen sind damit um 5,2 Prozent angestiegen, während die Ausgaben nur um 2,4 Prozent angehoben wurden.

Verbesserung zum Vorjahr

2014 sah das noch ganz anders aus: Die Haushalte standen ein Jahr zuvor zum gleichen Zeitraum in einem Minus von 20,8 Milliarden Euro.

Jetzt profitiert vor allem der Bund von dem Überschuss im Haushalt. Sein Plus ist mit 5,6 Milliarden Euro am höchsten. In den ersten neun Monaten des Vorjahres verzeichnete der Bund noch ein Minus von 15,1 Milliarden Euro. Aber auch die anderen staatlichen Ebenen wie Bund und Länder können sich über einen Haushaltsüberschuss freuen.

Sozialversicherung verzeichnet Defizit

Weniger ertragreich sah es laut Statistischem Bundesamt jedoch für die Sozialversicherung aus. Sie verbuchte in den ersten drei Quartalen 2015 ein Defizit von 6,7 Milliarden Euro und damit 3,1 Milliarden Euro weniger als noch im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor. Grund hierfür soll das Minus der allgemeinen Rentenversicherung sein.


Img: Thinkstock, 76755074, Creatas RF, Creatas

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Artikel bewerten)
Loading...
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.