Rebensburg zu Zwangspause: «Extrem gut, Abstand zu bekommen»

Pyeongchang (dpa) – Beim olympischen Riesenslalom soll für Viktoria Rebensburg ausgerechnet eine zweiwöchige Krankheitspause im Januar zum Medaillen-Trumpf werden.

Die Skirennfahrerin aus Kreuth hofft, am Montag (02.15/05.45 Uhr MEZ) wegen ihres Ausfalls ausgeruhter und mental frischer als viele Konkurrentinnen zu starten. «Es war extrem gut, Abstand zu bekommen, um dann mit vollem Elan durchstarten zu können», sagte die 28-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Wie fit Gegnerinnen wie US-Star Mikaela Shiffrin oder Weltmeisterin Tessa Worley aus Frankreich sind, kann Rebensburg aber schwer abschätzen. «Ich weiß nur, dass ich total motiviert und ausgeruht bin.»

Die Olympiasiegerin von 2010 hatte zwei Rennwochenenden wegen eines Virus-Infekts verpasst, danach aber gleich bei ihrem Comeback einen Sieg im Riesenslalom am Kronplatz gefeiert und danach in Lenzerheide einen zweiten Platz in ihrer Paradedisziplin erreicht. «Ich hab es nicht verlernt, das war die wichtigste Botschaft», meinte sie.

Sollte ihr wie vor acht Jahren ein Coup gelingen, will Rebensburg diesen anders auskosten als damals. «Nach Vancouver musste ich mich sehr schnell vielen neuen Erfahrungen aussetzen und wusste nicht, wie ich damit umgehen soll, weil alles so neu war», sagte sie rückblickend und kündigte an: «Wenn ich in Pyeongchang nochmals Gold holen könnte, jetzt als ältere Athletin, würde ich es mehr genießen.»

Fotocredits: Stephan Jansen

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