Recessionista statt Fashion Lady – der neue Trend

Passend zur Wirtschaftskrise gibt es jetzt auch einen krisensicheren Lebensstil. Nach dem teuren Fashionista Lifestyle heißt es jetzt sparen. Wo sonst 700 Euro für einen extravaganten Wintermantel  ausgegeben wurden, wird nun auf Schnäppchenjagd gegangen und zum Vorjahresmodell gegriffen. Diese Form der modischen Verweigerung orientiert sich an den Fashion-Trend und versucht sie Budget freundlich umzusetzen.

Eine total überteuerte Kosmetikbehandlung in Anspruch zu nehmen spricht in der heutigen Zeit der wirtschaftlichen Krise vollkommen gegen die Denkweisen der modernen Frau.

Stattdessen freuen sich Recessionistas wenn sie für unter einen Euro eine frische Kiwi erstehen und sich selbst ihre Gesichtsmaske zusammen mixen können. Recessionistas praktizieren ihren kargen Lebensstyl mit Stolz und freuen sich auf den Sommerschlussverkauf.

Recessionistas auf Schnäppchenjagd

Erfinderin dieses neuen Lebensgefühls ist IBM Marketing-Managerin Mary Hall. Ihres Zeichens ebenfalls unersättliche Bloggerin, hat sie nun der Krise etwas positives abgewonnen und vermarktet diese Idee auf ihrem Blog. Vielleicht um wieder zur Fashionista aufsteigen zu können? Man weiß es nicht.

Die Idee der Recessionista

Doch seien wir mal Ehrlich, es geht hier nicht wirklich darum, auf einmal mit einem knappen Einkommen leben zu müssen. Diese Dame findet sicher nach wie vor einen netten Betrag am ende des Monats auf ihrem Bankkonto vor. Nein, es geht viel mehr darum zu entbehren. Diese selbst auferlegte Sparsamkeit erhebt die moderne Dame über die dem Kapitalismus weiterhin hemmungslos föhnenden Fashion-Lady.

Die praktizierende Recessionista

Mary Hall schreibt in ihrem Blog wo es die günstigsten Klamotten gibt oder wie man stilvoll vermeiden kann unnötig Geld auszugeben. Wo in diesem Jahr ein eher schlichter Kleidungsstil-Wind durch die Modewelt weht gibt sich auch die passionierte Recessionista genügsam und bodenständig. Coupons und Gutscheine sind das neue Zahlungsmittel, Shopping Malls weichen Flohmärkten und die modebewusste Frau kann sich endlich wieder selbst Röcke und Kleider zusammen nähen – ein hoch auf die Wirtschaftskrise!

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