Reisetipps: Gemeinsame Silbe, neue Seilbahn, Renoir-Museum

Kollektives «Om» in New York

Und jetzt alle: «Om». Ein New Yorker Museum bittet derzeit seine Besucher in ein kleines Aufnahmestudio, um dort die «heilige Silbe» einzusprechen. «Om» sei bereits seit mehr als 3000 Jahren ein zentraler Bestandteil vieler asiatischer Religionen, teilte das
Rubin Museum of Art im Stadtteil Chelsea mit. Heutzutage wird die Silbe auch im Yoga angewandt, unter anderem zur Konzentration. Noch bis zum 8. Mai wird im «Om-Lab» gesammelt, dann werden die verschiedenen Stimmen gemischt und das Ergebnis in einer Ausstellung im Sommer präsentiert. Das Rubin Museum ist auf Kunst aus der Himalaya-Region spezialisiert. Seit der Eröffnung 2004 kamen mehr als 1,4 Millionen Besucher.

Seilbahn zur Festung Kuélap im Norden Perus eröffnet

Die Festungsstadt Kuélap im Norden Perus ist jetzt durch eine neue Seilbahn erreichbar. Die Fahrt mit der rund vier Kilometer langen Kabinenbahn ab dem Ort Nuevo Tingo dauert 20 Minuten, zuvor war eine 90-minütige Autofahrt nötig. Die historische Stätte in 3000 Metern Höhe wurde vom Andenvolk der Chachapoya erbaut. Innerhalb einer 20 Meter hohen Stadtmauer finden Besucher rund 420 Steinhäuser. Der einfachere Zugang zu der archäologischen Stätte soll den Tourismus in der Region Amazonas ankurbeln, teilte das peruanische Fremdenverkehrsamt mit.

Zu Besuch bei Renoir: Haus des Künstlers in Essoyes wird zu Museum

Das Wohnhaus von Pierre-Auguste Renoir können Urlauber in Frankreich ab dem Sommer in dem Dorf Essoyes besichtigen. Das Haus des berühmten Malers verwandelt sich vom 3. Juni an in eine Art
Museum, wie der örtliche Tourismusverein mitteilte. Mehrere Originalwerke des Impressionisten werden für die nächsten Jahre in den Räumlichkeiten zu sehen sein. Das historische Gebäude soll wie zu Lebzeiten Renoirs im 19. Jahrhundert eingerichtet werden. Essoyes ist der Geburtsort von Renoirs Frau Aline Charigot, die er in Paris kennengelernt hat. Das Paar besuchte den kleinen Ort im Département Aube in der Champagne regelmäßig und baute dort 1896 ein Haus mit Atelier im Garten. Das Grab der Familie Renoir befindet sich auch in dem Dorf. Das Département südöstlich von Paris hat 2017 zum Renoir-Jahr erklärt. Renoir war einer der berühmtesten französischen Maler des Impressionismus.

Neue Gästekarte für die Sächsische Schweiz

Wer Urlaub in der Sächsischen Schweiz macht, bekommt mit einer neuen
Gästekarte viele Rabatte. Die Karte wird in den beteiligten Unterkünften kostenlos ausgegeben, wie der Tourismusverband Sächsische Schweiz mitteilte. Urlauber erhalten damit in mehr als 40 Freizeiteinrichtungen der Region Vergünstigungen. Beteiligte Partner erkennen Touristen am Logo der Gästekarte. Die Gästekarte ist erhältlich in den Orten Sebnitz, Bad Schandau, Reinhardtsdorf-Schöna, Königstein, Kurort Rathen, Lohmen, Stadt Wehlen, Hohnstein und Bad Gottleuba-Berggießhübel.

Neue direkte Busverbindung von Jerusalem zum Flughafen Ben Gurion

Die neue Buslinie 485 verbindet Jerusalem ab sofort direkt mit dem internationalen Flughafen Ben Gurion. Der Bus fährt täglich zur vollen Stunde außer am Sabbat, wie das Staatliche Israelische Verkehrsbüro mitteilte. Der Bus fährt also freitags bis 14.00 Uhr und samstags ab 19.00 Uhr wieder. Bislang gab es nur eine Verbindung mit Umsteigen. Nun dauert die Fahrt nur noch eine Stunde. Das Ticket kostet rund 4,10 Euro, im Bus gibt es Gratis-WLAN. In Jerusalem können Reisende an mehreren Haltestellen zusteigen, etwa am zentralen Busbahnhof oder an der Knesset. Der Ben Gurion Airport liegt südöstlich von Tel Aviv und ist Israels größter Flughafen.

Keine visumfreie Einreise in die Emirate mit vorläufigem Pass

Für deutsche Reisende ist die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate ohne Visum nur mit einem regulären Reisepass möglich. Inhaber von vorläufigen Reisepässen benötigten seit kurzem wieder ein Visum, erklärt das Auswärtige Amt in seinem aktualisierten 
Reisehinweis für die Emirate. Das Visum muss vor der Reise beantragt werden. Touristen dürfen sich maximal 90 Tage ohne Visum in dem Land am Persischen Golf aufhalten.

Fotocredits: Christina Horsten

(dpa)
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